Szene aus „Game of Thrones“: Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) und Jon Schnee (Kit Harrington).
Foto: HBO

Millionen Menschen auf der ganzen Welt sahen „Game of Thrones“ („GoT“) – eine Fantasy-Produktion, die von 2011 bis 2019 Fans rund um den Globus in Atem hielt. Am 20. Mai 2019 wurde die letzte Folge in Deutschland ausgestrahlt – doch noch jetzt taucht die eine oder andere spannende Geschichte aus der Historie der Serie auf. George R. R. Martin äußerte sich in einem Auszug aus dem neuen „GoT“-Buch „Fire Cannot Kill a Dragon“ auf dem Portal „Entertainment Weekly“ – und berichtete von einem pikanten Erlebnis während der Dreharbeiten zur allerersten Pilotfolge, die später noch einmal neu aufgenommen wurde.

Bei einer Sex-Szene kam es zur peinlichen Panne

Eine peinliche Sex-Panne soll passiert sein, als eine Szene gedreht wurde, in der Khal Drogo (gespielt von Jason Momoa) die erste gemeinsame Nacht mit Daenerys Targaryen (gespielt von Tamzin Merchant) verbringt. Die Sequenz spielte sich an einem kleinen Bach ab. „Die beiden banden ihre Pferde an die Bäume und es gibt eine Verführungsszene am Bach“, sagt Martin. Dann seien Momoa und Merchant nackt gewesen, hätten die Sex-Szene gespielt. „Und plötzlich fängt der Video-Typ an zu lachen. Das Fohlen im Hintergrund war keine Stute. Es war ein Hengstfohlen. Und es empfand es sichtlich als aufregend, diese beiden Menschen zu beobachten. Plötzlich stand im Hintergrund dieses Pferd mit einem riesigen Pferde-Penis.“

George R. R. Martin berichtete im neuen Buch "Fire Cannot Kill a Dragon" über die Serie von der Szene. Foto: AP

Es war nicht das einzige Pferde-Problem am Set. In einer anderen Szene sollte das gleiche Pferd ein Lagerfeuer überspringen. Doch das Tier weigerte sich. Bis der Regisseur auf die Idee kam, das Feuer auszumachen und die Flammen nachträglich mit Spezialeffekten einzufügen. „Sie löschten das Feuer, aber das Pferd wollte noch immer nicht darüber springen. Es war ein kluges Pferd. Also mussten sie diese Sequenz streichen, was unglücklich war, da es ein verbindender Moment zwischen Dany und Khal Drogo sein sollte.“

Niemand glaubte an den Erfolg von „Game of Thrones“

Trotz solcher Pannen wurde die Serie zum Sensationserfolg – auch wenn sicherlich niemand damit rechnete. „Niemand wusste am Anfang, was wir taten oder was zum Teufel das werden sollte“, sagte Schauspieler Nikolaj Coster-Waldau, der die Rolle des Jaime Lennister übernahm. Er selbst habe den Dreh lächerlich gefunden. „Wir hatten nicht das Gefühl, dass die Serie so einschlagen würde. Aber wir hatten viel Spaß.“