Hugo Egon Balder moderiert „Genial daneben“ schon seit der ersten Folge. Foto: Sat.1/Willi Weber

Jeden Freitag treten fünf Prominente bei „Genial daneben“ an, um die seltsamsten Quizfragen der Welt zu beantworten. Hugo Egon Balder stellt sie, das Rate-Panel muss sich langsam herantasten. Auch in der vergangenen Episode der Kult-Show gab es wieder Aufgaben, eine lustiger als die andere. KURIER hat die drei schönsten ausgewählt – hätten Sie diese schrägen Fragen beantworten können?

Was ist ein Leckwerk?

Es ist eine dieser Fragen, die den Zuschauern von „Genial daneben“ besonders Freude macht – etwas frivol, etwas geheimnisvoll. Und: vielseitig interpretierbar! Kein Wunder, dass die Stars am Ratepult eine ganze Weile und viele Theorien brauchten, um sich heranzutasten. Ist ein „Leckwerk“ vielleicht einfach nur ein Lutscher, so wie ein „Backwerk“ ein Gebäck ist? Ist es die Befestigung, in der im Ziegen-Gehege die salzigen Leck-Steine stecken? Komiker Wigald Boning sieht das Leckwerk im Tierreich – genauer gesagt: beim Ameisenbären oder beim Chamäleon. Die gehen nämlich mit  einer langen Zunge auf Beutefang.

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Alles falsch! „Ein Leckwerk ist eine Anlage zur Salzgewinnung“, erklärt Quizmaster Hugo Egon Balder. „Das salzige Wasser rinnt, man sagt leckt, durch aufrecht stehende Reisigbündel, auf denen sich das Salz absetzt und später geerntet werden kann.“

Woher kommt die Redewendung „sich am Riemen reißen“?

Es ist eine Redewendung, die beinahe jeder schon einmal benutzt hat – aber wo kommt sie eigentlich her? Das mussten auch die Promis erraten. In jedem Fall – das ist schnell herausgefunden, hat es etwas mit Gürteln zu tun. Und Wigald Boning bringt das Thema aufs Militär. Doch die Ansätze sind zu kompliziert.

Hella von Sinnen versucht es einfach: „Reiße dich am Riemen heißt: Trage den Gürtel deiner Uniform ordentlich, damit dein Gesamtbild stimmt.“ Balder: „Lasse ich so gelten!“ Der Gürtel im Militär hieß Riemen – wenn er beim morgendlichen Appell nicht korrekt saß, musste sich der Soldat am Riemen reißen. Hätten Sie das gewusst?

Die Promis am Ratepanel von „Genial daneben“ müssen äußerst merkwürdige Fragen beantworten. Foto: Sat.1/Willi Weber

Was ist eine Sprachbanane?

Verbirgt sich hinter diesem Begriff etwa eine Banane, die sprechen kann? Natürlich nicht – aber Komiker Martin Rütter hat eine ganz ähnliche Theorie. Vielleicht handelt es sich im eine Bananenart, deren Stauden so angeordnet sind, dass Geräusche entstehen, wenn der Wind hindurchpfeift? Nein, leider nicht. Geht es um eine bestimmte Form des Telefons? Auch diese Vermutung von Wigald Boning ist falsch.

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Es ist unglaublich: Obwohl die Lösung recht kompliziert ist, kommen die Promis dieses Mal darauf – Dieter Nuhr gibt den Anstoß. Die Lösung: „Ein normales Gespräch findet in einem Bereich zwischen 20 und 60 Dezibel statt. Dieser Bereich des menschlichen Hörens wird aufgrund seiner gezeichneten Form in einem Diagramm als Sprachbanane bezeichnet.“