Oliver Pocher und seine Frau Amira kannten Willi Herren schon länger. Fotos: dpa/Henning Kaiser, Imago/localpic

Es war eine der Schock-Meldungen der Woche: Am Dienstag wurde die Leiche von TV-Star und Sänger Willi Herren in seiner Wohnung in Köln gefunden. Fans, aber auch Kollegen sind geschockt vom plötzlichen Tod des Ballermann-Stars. Noch ist die Todesursache nicht geklärt – doch seit Tagen melden sich immer wieder auch Freunde und Wegbegleiter von Herren zu Wort. In einem Podcast widmeten sich auch Oliver Pocher und seine Frau Amira dem Tod des Sängers.

Auch für Oliver Pocher und seine Amira war die Todes-Nachricht ein Schock

Auch für die beiden, die Willi Herren schon länger kannten, sei die Nachricht ein Schock gewesen. „Es war wirklich sehr überraschend“, sagte Oliver Pocher laut einem Bericht von „watson“. „Ich bin angeschrieben worden, bevor es in der Zeitung stand. Mir hat jemand geschrieben: Du, der Willi Herren ist gerade tot aufgefunden worden, höchstwahrscheinlich Überdosis.“

Er habe es erst nicht glauben können – doch dann war der Tod Herrrens überall in den Nachrichten. Auch Amira traf die Info schwer. „Ich habe ihn vielleicht zwei Mal gesehen, aber ihn als ganz bemüht wahrgenommen, als so einen freundlichen und höflichen Menschen“, sagt sie.

Oliver Pocher: Willi Herren hat definitiv kein gesundes Leben geführt

Willi Herren habe definitiv kein gesundes Leben geführt, sagt Oliver Pocher. Zuletzt sahen sie sich in der Show „Gefährlich ehrlich“, vor etwa einem halben Jahr. „Er war immer mit Vorsicht zu genießen, weil man ja weiß, das ist jemand, der durch jedes Format durchgegangen ist. Man hat ja mehr oder weniger von ihm in Echtzeit immer alles mitbekommen.“ Das sei auch Herrens Weg gewesen, Geld zu verdienen. Pocher: „Er hatte auch immer mit Geldproblemen zu kämpfen. Das war die einzige Chance, da irgendwie rauszukommen. Er war natürlich, das muss man auch sagen, in Reality-Formaten immer ein gern gesehener Gast, weil er natürlich abgeliefert hat. Es gab immer beide Seiten.“

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Zuletzt eröffnete Willi Herren einen Reibekuchenstand in Köln (KURIER berichtete). „Er hat natürlich seine Abstürze gehabt oder so, aber was mich da einfach so trifft, ist, dass er es immer wieder so stark gewollt und versucht hat“, sagt Amira Pocher. „Das hat man ihm einfach angesehen. Das ist echt heftig, wie schnell sowas einfach gehen kann, wie schnell es einfach vorbei ist.“ Gemeinsam sprachen die beiden allen, die Herrens Tod betrifft, ihr Beileid aus.