Gehören zum Team von Gefragt - Gejagt: Klaus Otto Nagorsnik (Der Bibliothekar) und Moderator Alexander Bommes. Foto: Imago/Eventpress

Sie gehört zu den beliebtesten Quizshows im deutschen Fernsehen, lockt unzählige Zuschauer vor die Bildschirme – und die Quiz-Experten, die hier gegen die Kandidaten antreten, sind längst Stars: Die Rede ist von der ARD-Sendung „Gefragt – Gejagt“. Das Prinzip der Show: Quiz-Kandidaten treten im Fragen-Wettstreit gegen Quiz-Experten mit einem extrem großen Wissen an – immer in der Hoffnung, mit dem großen Geld die Show zu verlassen.

In der Schnellrunde bei „Gefragt - Gejagt“ ist zum Nachdenken kaum Zeit

Besonders witzig oft: Die Schnellfragerunde, bei der sich die Kandidaten so viele Fragen wie möglich richtig beantworten müssen. Denn: Wer auf die Tube drückt und nicht genug Zeit zum Nachdenken hat, dem flutscht manchmal auch die eine oder andere eher spaßige Antwort durch. Auf der Website die Show sind die lustigsten Beispiele versammelt. Hätten Sie es gewusst?

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Auf die Frage „Welcher Planet ist näher an der Erde – Merkur oder Saturn?“ antwortete etwa ein Kandidat mit „Venus“ – ein typischer Beispiel dafür, was passieren kann, wenn die Zeit nicht einmal zum Verstehen der Frage reicht. Ebenso verheerend: Die Antwort auf die Frage „Wie viele 90°-Winkel hat ein rechtwinkliges Dreieck?“ Hätten Sie es gewusst? Natürlich nur einen! Denn: Bei zwei rechten Winkeln würde sich das Dreieck nicht mehr schließen. Doch das hatte der Kandidat auf die Schnelle nicht parat, antwortete mit „Vier!“.

Auf die Frage „Nach welcher biblischen Plage werden geldgierige Finanz-Menschen genannt?“ antwortete ein Kandidat mit „Haie“, obwohl es in Wirklichkeit die Heuschrecken waren. Und bei der Frage „Was bezeichnet eine kleine Damenunterhose und auch eine physikalische Theorie?“ fiel dem Kandidaten die String-Theorie leider nicht ein, weshalb er als Antwort „Tanga“ wählte. Und bei der Frage „Welcher Fluss fließt durch München?“ hätte der Kandidat wohl besser zweimal überlegen sollen, denn mit der Herleitung „Die Münch!“ klappte es leider nicht. In Wirklichkeit ist’s die Isar.

Der Berliner Sebastian Klussmann gehört zu den Quiz-Profis bei „Gefragt - Gejagt“. Foto: ARD/Uwe Ernst

Doch auch TV-Profis, die ans Studio-Licht und die Nervosität gewöhnt sind, leisten sich mal einen Schnitzer. Quiz-Profi Sebastian Klussmann antwortete auf die Frage, mit welchem französischen Begriff die Pokerchips im Casino betitelt werden, mit „Croutons“ – die Brotwürfelchen haben mit den allseits bekannten „Jetons“ allerdings nur wenig zu tun.

Auch TV-Profis leisten sich Schnitzer bei „Gefragt - Gejagt“

Und Schlager-Star Maxi Arland antwortete auf die Frage, welche die einzige deutsche Großstadt mit dem Anfangsbuchstaben I sei, mit „Istanbul“. Gemeint war aber natürlich Ingolstadt. Übrigens: Mehr hoffentlich richtige und weniger peinliche Antworten gibt’s täglich um 18 Uhr in der ARD.