Der kleine Archie mit seinen Eltern Meghan und Harry im Jahr 2019. Bilder des kleinen Royals sind rar. Foto: AP/Henk Kruger

Bisher kannten wir nur Bilder von Archie Harrison Mountbatten-Windsor, dem Kind von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Doch nun ist die Stimme des Einjährigen erstmals öffentlich zu hören. Englische Royalisten fanden natürlich ein Haar in der Suppe.

Am Dienstag ging die erste Folge von Meghans und Harrys Podcast „Archewell Audio“ auf Spotify online. Die erste Folge war eine Art Jahresrückblick auf ein verrücktes Jahr 2020. Dabei überließen die beiden Gastgeber vor allem ihren per Internet zugeschalteten Gästen wie dem Sänger Elton John oder der Tennisspielerin Naomi Osaka das Wort – und am Ende auch noch ihrem kleinen Söhnchen. 

„Du kannst da hinein sprechen“, ermunterte Papa Harry seinen Sohn und Mama Meghan fügte an: „Archie, macht das Spaß?“ Den hatte der Mini-Royal wohl ganz offenbar. Er wiederholte das Wort „Spaß“ auf Englisch. „Fun“ ist so das erste Wort, das die Öffentlichkeit von dem kleinen Archie zu hören bekam. Am Ende plapperte er auch noch die Worte seines Vaters nach und wünschte den Podcast-Zuhörern ein „frohes neues Jahr“ – und gluckste anschließend zufrieden.

Das aktuellste Bild von Archie stammt aus dem Mai 2020: Der kleine Royal blättert mit Mama Meghan durch ein Bilderbuch. Foto: AFP/The Duke and the Duchess of Sussex

Während diese Worte bei den meisten Menschen Freude oder vielleicht auch einen bisher noch nicht bemerkten Kinderwunsch auslösten, fanden sich in Großbritannien einige Royalisten, die Harry und Meghan ohnehin nicht wohlgesonnen sind – und auch hier wieder ein Haar in der Suppe gefunden haben. Denn, oh Schreck, Archie, der siebte in der britischen Thronfolge, soll einen amerikanischen Akzent haben. Der sei sogar „sehr stark“, will die Royals-Expertin der Daily Mail aus den vier Worten des Einjährigen herausgehört haben. Ähnliches war in der Zeitung The Sun zu lesen.

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Überraschend wäre ein amerikanischer Akzent übrigens mitnichten. Schließlich lebt Archie bereits die Hälfte seines Lebens auf dem amerikanischen Kontinent – und nicht mehr in seinem britischen Geburtsland, aus dem seine Eltern Anfang des Jahres vor den allzu strengen Blicken der Royalisten flohen. Ohnehin hat Archie neben der britischen durch seine Mutter Meghan auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. 

Harry und Meghan hatten im Mai 2018 mit großem Bahnhof in Windsor geheiratet. Im März zog sich das Paar offiziell aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurück. Die Entscheidung dazu hatte zum Jahreswechsel 2019/2020 für viel Wirbel und Kritik gesorgt. Harry und Meghan, die nun auch finanziell auf eigenen Füßen stehen wollen, haben außer mit Spotify, wo nun der Podcast erscheint, auch mit Netflix einen Vertrag geschlossen. Für den Streamingdienst wollen sie künftig Filme und Serien produzieren.