Diese Frösche will bei „Bares für Rares“ jeder haben. ZDF

Herrlich! Wenn ein altes Spielzeug selbst bei gestandenen Männern solch eine Freude auslöst, muss es was richtig Seltenes sein. Während Horst Lichter bei „Bares für Rares“ am liebsten den Langfinger gemacht hätte, kloppen sich im Händlerraum die potenziellen Käufer um das Blech-Spielzeug. Dürfen wir vorstellen? Die begehrtesten Frösche der „Bares für Rares“-Geschichte.

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Schon vor der Expertise bekommen sich Moderator Horst Lichter und Fachmann Detlef Kümmel kaum ein beim Anblick der vier winzig-kleinen grünen Hüpfer. Da wird auf den Tisch gehauen und sich weggeschmissen. „Wir machen jetzt den ganzen Tag nichts anderes mehr“, freut sich der Experte schon im ersten Augenblick. Da zappeln die Uralt-Spielzeuge zum ersten Mal über den Experten-Tisch. „Das ist ja witzig“, feiert auch Horst Lichter die Raritäten.

„Bares für Rares“-Moderator kriegt sich kaum ein vor Freude über die Frösche. ZDF

Joshua Wygand (26) aus Hamburg hatte sie im Keller wiederentdeckt. Das Erbstück von seiner Großtante ist satte 70 Jahre alt. Da haut Horst Lichter doch glatt mal wieder auf den Tisch – die Frösche zappeln wieder. „Dann erzähl mir doch mal was zu Fröschen“, sagt er in Richtung Detlef Kümmel. „Aber kein Rezept, oder?“, antwortet der. So viel Spaß und Gelächter gibt es in der ZDF-Show eher selten. Das irritiert selbst den jungen Kandidaten.

„Bares für Rares“-Experte: Alles original, in bestem Zustand

„Die scheinen aus einer Familie zu stammen“, sagt Detlef Kümmel. Sie sind aus Blech, lithografiert, tadellos erhalten. „Die sind fast ladenfrisch. Das ist sehr gut anzusehen, dass sie so gut erhalten sind. Wenn ich die als Kind gehabt hätte, wären sie durch, so lange hätte ich sie rappeln lassen.“

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Auch der Schlüssel zum Federaufzug ist noch im Originalen vorhanden. Die Marke ist Georg Köhler, sie kommt aus Nürnberg, einer Hochburg für Blechspielzeug.

100 Euro hätte Joshua Wygand also gern für seine Frösche. Der Experte verdoppelt mal eben die Wunschvorstellung in seiner Expertise. Aber da haben die Händler das Spielzeug noch gar nicht gesehen.

Und sie sollen es am besten auch nur unvollständig zu Gesicht bekommen, wenn es nach den großen Jungs im Vorzimmer geht. Am liebsten würden Horst Lichter und Detlef Kümmel jeder einen einstecken. Der „Bares für Rares“-Moderator hat direkt Verwendung dafür: Er will seine Frau damit erschrecken.

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„Bares für Rares“-Kandidat bekommt Mega-Preis für seine Frösche

Aber genug der Späße. Natürlich bekommt der Kandidat die Händlerkarte, marschiert motiviert einen Raum weiter. Und die ärgern sich gleich, dass das nur vier Stück sind. Auch hier will am liebsten jeder einen haben.

Sind „Bares für Rares“-Händler Walter Heinrich „Waldi“ Lehnertz 280 Euro wert: die Blechfrösche, die zappeln können. ZDF

Entsprechend munter geht die Bieterei los. Mit 80 Euro startet Julian Schmitz-Avila und muss sich von Tischnachbar Walter Heinrich „Waldi“ Lehnertz gleich mal anhören, dass er sie bestimmt nicht bekäme. Auch Wolfgang Pauritsch steigt mit ein, bald sind alle mit ihren Geboten dabei. Dass die Dame in der Herrenrunde die Frösche als Schaufenster-Deko missbrauchen will, um damit Ringe und Armbänder zu dekorieren, kann „Waldi“ gar nicht fassen. Er legt noch eine Schippe drauf. Seine 280 Euro überbietet keiner mehr.

Und der Kandidat? Der ist glücklich. Mit 280 Euro für seine vier kleine grüne Haufen Blech hatte er sicherlich nicht gerechnet.

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Sie wollen mehr spektakuläre Antiquitäten und deren Verkäufe sehen? „Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15.05 Uhr im ZDF.