Seit 2018 moderiert Bernhard Brink die „Schlager des Monats“.
Seit 2018 moderiert Bernhard Brink die „Schlager des Monats“. MDR/fmp/Evelyn Sander

Mehr als vier Jahre begrüßte der Schlagersänger Bernhard Brink jeden Monat die Zuschauer des MDR zur Show „Die Schlager des Monats“, in der jeweils die beliebtesten Schlager des Monats vorgestellt, Musikvideos gezeigt, Interviews mit den Stars der Branche geführt und News aus der Welt des Schlager besprochen werden. Durch die Sendung führte bislang der Schlagersänger Bernhard Brink (70). Doch damit soll bald Schluss sein.

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„Die Schlager des Monats“ geht ohne Bernhard Brink weiter

Zunächst hatte die Bild-Zeitung von einem Aus für die ganze Show berichtet. Doch der MDR stellte klar, die monatliche Schlager-Show, die dem dritten Programm gute Quoten beschert, wird weitergehen nur eben ohne den bisherigen Moderator. Die letzte Ausgabe mit dem 70-Jährigen soll am 6. Januar über die Bildschirme flimmern. Sie wird ein Jahresrückblick.

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Gegenüber der Bild blickt Brink trotz seiner Ausbootung übrigens nicht mit Groll auf seine Zeit bei der MDR-Show zurück. „Ich hätte nie gedacht, dass wir es fünf Jahre geschafft haben, was letztlich ein voller Erfolg war“, erklärte der Schlagersänger, der bislang rund 60 Ausgaben von „Die Schlager des Monats“ moderierte und dabei Gäste wie DJ Ötzi, Beatrice Egli, Giovanni Zarrella, Matthias Reim oder Kerstin Ott empfing. 

„Die Schlager des Monats“: Bernhard Brinks Nachfolger ist noch nicht bekannt

Wer den Posten von Bernhard Brink bei „Die Schlager des Monats“ übernehmen wird, teilte der MDR noch nicht mit. Bernhard Brink wird sich nach der Ausbootung übrigens noch nicht zur Ruhe setzen. Der Bild erklärte er: „Ich bin jedenfalls noch voller Pläne und bin gespannt, was als Nächstes kommt.“

Die Karriere des gebürtigen Niedersachsen Brink kam in den 1970er-Jahren ins Laufen. 1971 unterschrieb er seinen ersten Plattenvertrag, 1972 war er erstmals in der „ZDF-Hitparade“ zu Gast und performte den Song „Bombenfest“. Sein erstes Album „Ich bin noch zu haben“ wurde 1976 veröffentlicht, seither erschienen 24 Studioalben, das letzte „Lieben und leben“ im Jahr 2021.

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Zuletzt machte Brink abgesehen von seinen Moderationen bei „Die Schlager des Monats“ durch einen skurrilen Auftritt bei den Aufzeichnungen zur „Schlagernacht des Jahres“ vom RBB Schlagzeilen. Zwischen zwei Liedern erging sich der Sänger in einem Wutausbruch, in dem er gegen den russischen Diktator Wladimir Putin und den deutschen Gesundheitsminister Karl Lauterbach schimpfte. Die Szenen wurden aus der Show geschnitten, das Live-Publikum bekam sie freilich mit.