Die „Friends“ und ihre Fans weinen um „Gunther“. James Michael Tyler hatte sich als liebenswerter Manager des „Central Perk“-Cafés in der Kult-Comedyserie in die Herzen der Zuschauer gespielt. Jetzt starb der Schauspieler mit nur 59 Jahren an den Folgen von Prostatakrebs.

Tyler war so populär, dass er den Spitznamen „Der 7. Friend“ trug. Besonders seine unerwiderte Liebe für „Rachel“ (Jennifer Aniston) wurde immer wieder mit in die Folgen eingebaut. Wegen Gunthers niederländischen Akzent in der Serie glaubten viele, er sei tatsächlich aus Holland. Stattdessen wurde Tyler im US-Südstaat Mississippi geboren.

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2018 wurde Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert

In einem Interview im Juni hatte er verraten, dass er bereits 2018 mit Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wurde. In der „Today“-Show im Juni enthüllte er dann, dass er nicht mehr viel Zeit hat: „Die Tumore haben sich in meine Knochen und meine Wirbelsäule ausgebreitet“. Weil er bereits nicht mehr laufen konnte, wollte er auch nicht nur großen Wiedervereinigung von „Friends“ im Mai vor Ort anwesend sein. Er wurde stattdessen nur zugeschaltet – ohne dafür allerdings den Grund zu nennen.

Seine Kollegen hatte er schon länger über seinen Zustand informiert. Tyler: „Ich habe allen Bescheid gesagt. Doch ich wollte nicht, dass ‚Gunther hat Krebs‘ zum Teil der Show wird.“ Warum er danach dennoch mit seiner Krebsprognose an die Öffentlichkeit ging: „Ich hatte das letzte Jahr nur ein Ziel – meinen 59. Geburtstag noch zu erleben. Das habe ich geschafft. Nun ist mein neues Ziel, wenigstens ein anderes Leben zu retten!“ Weshalb er sich einer Kampagne für Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchung anschloss.

„Friends“-Chefproduzent Kevin S Bright verabschiedete sich von Tyler auf Twitter: „Gott schütze dich James, Gunther wird ewig leben!“