Franziska van Almsick ist froh, dass die Wettkampfzeiten vorbei sind Foto: Imago Images

Nichts mehr „müssen“ – so sieht Franziska van Almsicks Leben nach dem Leistungssport aus. Schon als Teenager war sie eine der besten Schwimmerinnen der Welt und ein Medienstar. Heute, mit 42 und als zweifache Mutter, ist sie froh, dass die Wettkampfzeiten vorbei sind wie sie Bunte Gesundheit verrät: „Mit fünf habe ich angefangen, schwimmen zu lernen. Ich sprang ins Wasser und war sofort schockverliebt. Es war allerdings mitunter eine Hassliebe. Denn wenn man immer nur kämpft und mit dem Wasser in der Tat auch im Wettstreit steht, ist das unglaublich schwer. Deshalb will ich mich auch nie mehr messen müssen.“

Nach einer langen Zeit ohne jegliche sportliche Betätigung hält sie sich mit Laufen, Gymnastik, Stretching und Krafttraining mit dem eigenen Körper fit, möglichst täglich: „Mit 40 weiß man, was in einem steckt und was man braucht.“ Darüber hinaus ist es van Almsick eine Herzensangelegenheit, dass Kinder schwimmen lernen. „Corona verschärft die Situation, aber das Problem haben wir seit Jahren.“

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„Immer mehr Bäder schließen, Schwimmkurse haben immer längere Wartezeiten. Zudem: Das Seepferdchen, das man da macht, reicht nicht um sicher zu schwimmen. Aber in den Schulen bekommen erst Dritt- und Viertklässler Schwimmunterricht – dabei geht man ja auch mit sieben schon ins Freibad. Wer nicht schwimmen kann, läuft potentiell jederzeit am Wasser Gefahr zu ertrinken.“