„Miesmuschel“, „Trulla“ und Co. – die Fans ziehen böse über „Hochzeit auf den ersten Blick“-Braut Simone her.  Sat.1

Wer sich für eine „Hochzeit auf den ersten Blick“ bewirbt, muss wahrlich ein dickes Fell haben. Nicht nur, weil der Partner, den Experten einem zugeschrieben haben, sich im Zweifel nach der Hochzeit als total unpassend herausstellt. Auch weil einem quasi ganz Deutschland beim Seelen-Striptease zuschaut. Und mit den Kommentaren dazu muss man dann eben leben. Doch dass, was da gerade in Richtung Simone abgeht, geht wirklich zu weit!

Es häufen sich die bitterbösen Wortmeldungen. „Das wird nicht gut gehen. Ich frage mich, weshalb Simone sich da überhaupt beworben hat. Marcus ist cool drauf und hat einen klasse Humor. Ich denke, das wird eine kurze Geschichte und er wird danach die richtige Frau finden“, heißt es auf Facebook unter anderem.

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Oder: „Ich fürchte, er wird unter ihrer kalten, ablehnenden Haltung schnell leiden, denn er ist dafür viel zu herzlich. Und im Moment frag ich mich, was außer der Vorliebe für ein paar Speisen noch passen sollte.“ Beide hatten bei der Trauung nämlich festgestellt, dass sie auf Obstkuchen stehen – aber noch mehr auf Hacktorte.

Böse Kommentare über Simone von den „Hochzeit auf den ersten Blick“-Fans

Doch die Kommentare werden noch krasser: „So eine blöde Trulla!“, schreibt ein User. Ein anderer meint: „Diese Frau ‚seltenfröhlich‘ Simone … wenn ich sie schon sehe, diese miese Miesmuschel. Da kommt kein bisschen Sympathie auf. Am liebsten würde ich in den Fernseher krabbeln und ihn wegziehen von ihr. Das hat er nicht verdient.“

Auch „‚Hochzeit auf den ersten Blick‘ ist für sie doch der letzte Ausweg, damit der Ladenhüter vom Markt kommt – so unsympathisch und kalt, wie sie sich präsentiert, kriegt die anders sonst eh keinen ab“ ist unter einem Beitrag über die 31-Jährige zu lesen.

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Betritt selbstbewusst und voller Vorfreude den Trausaal: „Hochzeit auf den ersten Blick“-Braut Simone. Sat.1

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Aber ist die Sachbearbeiterin wirklich so eine „Miesmuschel“, wie alle meinen? In der Tat ist sie nicht die euphorischste Braut. Aber muss man dem Bräutigam, den man zehn Minuten zuvor zum ersten Mal im Leben gesehen hat, wirklich knutschend um den Hals fallen nach dem Jawort? Sicher nicht! Eigentlich macht dieser „Nicht-Kuss“ die Braut doch sympathisch.

Denn ihre Einstellung, mit der sie sich für die Show beworben hat, spiegelt das eins zu eins wieder. „Ein Mann kann bei mir punkten, indem er mich so nimmt, wie ich bin, mich nicht verändern möchte und das auch einfach gut findet, was er so vor sich hat“, erklärte Simone vor der „Hochzeit auf den ersten Blick“. Soll sie den Bräutigam dann küssen, wenn es sich nicht richtig anfühlt?

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Soll sie nicht. Muss sie auch nicht. Und das heißt noch lange nicht, dass aus ihr und ihrem Bräutigam Marcus, dem sie das Jawort gegeben hat, mit dem sie schon vor dem Altar viel gelacht hat, nicht doch lieben lernen kann.

„Ich hatte den Plan, sie auch zu küssen“, meint Marcus. Doch er ist Gentleman, fragt die Unbekannte vorher. Die lehnt ab. „Dieser Kuss hätte sich nicht richtig angefühlt“, sagt Simone.

„Hochzeit auf den ersten Blick“-Expertin erklärt Simones Verhalten

Die Zurückweisung hält auch bei der Party an. Und Marcus zweifelt. Am späten Abend aber – beim Hochzeitstanz – kommt doch noch Romantik auf. „Das war der allererste Moment, der innig war“, ist Marcus dann doch erleichtert.

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Nach dem Jawort gab es statt einem Kuss nur eine Umarmung zwischen „Hochzeit auf den ersten Blick“-Braut Simone und Bräutigam Marcus, die sich wenige Minuten vorher noch nie gesehen hatten. Sat.1

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Kuppel-Expertin Beate Quinn, die mit dafür verantwortlich ist, dass Simone in Marcus einen Ehemann finden durfte bei „Hochzeit auf den ersten Blick“, versteht, dass Simone reserviert bleibt. „Das ist ein Schutzmechanismus, den sie sich vor langer Zeit zugelegt hat“, erklärt die Therapeutin und gibt den Tipp, dass Simone viel kommunizieren muss, um nicht falsch verstanden zu werden.

So wie von vielen Zuschauern, für die sie schon jetzt das Hassobjekt ist. Doch längst nicht alle sind vor voreingenommen.

Ein Kommentar bringt es auf den Punkt. „Vielleicht ist es gerade ihre Art, die zur großen Liebe führt. Viele Brautpaare sind sofort sehr euphorisch und werden dann doch nicht glücklich! Stille Wasser gründen tief!“, schreibt jemand.

Dann können Simone und Marcus ja immer noch noch einmal heiraten – so richtig romantisch. Mit Hochzeitskuss, mit Umarmungen und allem Drum und Dran.

Hochzeit auf den ersten Blick“ sehen Sie seit dem 3. November immer mittwochs um 20.15 Uhr bei Sat.1.