Hollywoodstar Rebel Wilson und einer der Hunde aus der Show „Pooch Perfect“. Fotos:  dpa/Matt Crossick/PA Wire und ABC

„Meine Gefühle sind von oh süß schnell zu ahhh wie schrecklich mutiert!“ Tierfreunde finden die neue Reality Serie der Kinokomikerin Rebel Wilson gar nicht lustig. In „Pooch Perfect“ werden Hunden neue Frisuren, neue Fellfarben und Outfits verpasst. Viele Zuschauer beschwerten sich nach der ersten Sendung beim Sender ABC und machten ihrem Ärger auf Social Media Luft. Ein Twitter-Benutzer schrieb: „Du kannst mich einfach nicht überzeugen, dass Hunde es mögen, beschnitten, mit Schmuck behangen und wie Puppen angezogen zu werden.“

Auch PETA hat sich schon eingeschaltet und ließ durch eine Sprecherin verkünden: „Hunde sind schlaue, loyale Individuen. Sie sind nicht dazu da, Menschen zu vergnügen. Und Shows wie ‚Pooch Perfect‘ gibt Besitzern leider die Idee, ihre Lieblinge festzubinden und zum Fellbleichmittel zu greifen.“

Die Produzenten verteidigen Wilsons Show: „Natürlich gibt es Hunde, die so eine Prozedur nicht angenehm finden. Deshalb haben wir nur die Hunde genommen, die die Aufmerksamkeit lieben.“ Dass man die australische Schauspielerin als Star der Show gewählt hat, ist kein Zufall. Sie stammt aus einer echten Hundefamilie. Ihre Ur-Oma hatte den ersten Beagle Club in Australien gegründet, ihre Mutter ist eine Jurorin bei internationalen „Best in Show“-Hund-Wettbewerbe.

„Pooch Perfect“ ist ein Ableger der gleichnamigen Serie aus England, die dort hohe Einschaltquoten hat.