Gerhard arbeitet als Hochzeitsrredner, hat schon etliche Paare am glücklichsten Tag ihres Lebens begleitet. Nun soll Vera Int-Veen für ihn bei „Schwiegertochter gesucht“ den richtigen Deckel finden - und für seine Mama eine Schwiegertochter... Foto: TVNOW

Seit Woche läuft auf RTL jeden Dienstag die Show „Schwiegertochter gesucht“ – TV-Star Vera Int-Veen sucht hier die große Liebe für ihre ewigen Junggesellen, unterstützt von deren Müttern. Doch Nun gibt es im Netz Fake-Vorwürfe gegen einen der Kandidatinnen! Auf Facebook wird daran gezweifelt, dass die Geschichte von Hochzeitsredner Gerhard und seine Überraschungs-Frau Nadine wirklich echt ist, berichtet „Promiflash“.

„Schwiegertochter gesucht“: Kandidat Gerhard arbeitet als Trauredner

Seine Geschichte klang bei der Vorstellung der Kandidaten am Anfang der aktuellen Staffel besonders traurig! Gerhard (37) hat seine Traumfrau noch nicht gefunden, arbeitet aber ausgerechnet als Hochzeitsredner – und hat damit unzählige andere Paare beim glücklichsten Tag ihres Lebens begleitet.

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Im Interview verriet er: „Eine Frau, die meine Leidenschaft zum Sport und meinen Humor teilt, hat mein Herz schon fast erobert. Ist sie dann noch spontan und unternehmungslustig, lese ich ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Optisch finde ich Evelyn Burdecki super, aber das heißt nicht, dass eine Frau wie sie aussehen muss, um mir zu gefallen.“

Das Problem: Mit seinen Kandidatinnen wollte es am Anfang nicht so richtig klappen, deshalb zauberte Kupplerin Vera Int-Veen plötzlich eine neue Dame aus dem Hut: Nadine kenne Gerhard bereits vom Sehen, habe sich aber in der Vergangenheit nie getraut, den Single-Mann anzusprechen. Unter der Anleitung von Vera Int-Veen funkte es dann recht schnell – die ganze Geschichte ist der Grund, warum sich Gerhard nun Fake-Vorwürfen ausgesetzt sieht!

Sind auch bei „Schwiegertochter gesucht“ dabei: Kandidat Ben (r.), seine Mama Mireille (l.) und Moderatorin Vera Int-Veen. Foto: TVNOW

Auf Facebook schreibt eine Nutzerin ihre Theorie in die Kommentarspalten der „Schwiegertochter gesucht“-Seite: „Die Geschichte von Gerhard und Nadine ist doch konstruiert, hab mich schon gewundert, dass er als einziger die Frauen schnell nach Hause schickt. Jetzt ergibt es einen Sinn. Das war genauso geplant.“ Und – man höre und staune – Gerhard reagiert sogar höchstpersönlich auf die Anschuldigungen! „Das ist in keinster Weise konstruiert!“, schreibt er.

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Sein Erklärungsversuch, warum er die beiden anderen Kandidatinnen so schnell „aussortierte“: „Ich schicke die Frauen schnell nach Hause, wenn ich weiß, dass es nicht passt. Und bei den beiden wusste ich, dass es nicht passt. Aber jeder hat seine Meinung und Vorstellung und das akzeptiere ich selbstverständlich“, schreibt er. „Wollte nur damit sagen, dass es zu 100 Prozent real ist und in keinster Weise von der Produktion oder uns konstruiert wurde!“

Jan Böhmermann schleuste Kandidaten bei „Schwiegertochter gesucht“ ein

Ob da etwas dran ist, wissen nur Gerhard und die Mitarbeiter der Produktion selbst. Denn dass es bei „Schwiegertochter gesucht“ zumindest in der Vergangenheit nicht immer mit rechten Dingen zuging, bewies schon ZDF-Komiker Jan Böhmermann, als er vor Jahren einen Fake-Kandidaten einschleuste und dokumentierte, wie in dem beliebten Kuppel-Format getrickst wird.

Die Nutzerin, die die Fake-Theorie bei Gerhard aufwarf, zeigt sich bei Facebook zumindest versöhnlich: „Dann bist du wirklich die Ausnahme in diesen Sendungen, denn egal ob Bauer sucht Frau oder Schwiegertochter gesucht: Die meisten Männer behalten die Frauen so lange wie möglich, um sich alle Möglichkeiten offen zu lassen“, schreibt sie. „Ich finde das furchtbar und gebe dir Recht, wenn man eine Tendenz spürt, die Entscheidung sofort zu treffen. Hoffe, es hat bei euch geklappt.“