Mallorca-Auswanderer Caro und Andreas Robens
Mallorca-Auswanderer Caro und Andreas Robens imago

Seit Jahrzehnten ist Mallorca die Lieblingsinsel der Sommerurlauber aus Deutschland, und viele Auswanderer hat es ebenfalls auf die Baleareninsel verschlagen. Doch nun droht sich das Urlaubsparadies für dort lebende Deutsche in einen Albtraumort zu verwandeln: Steil steigende Lebensmittelpreise und unbezahlbare Wohnungen sind nur einige der Sorgen, die auch Promi-Auswanderer plagen.

„Goodbye Deutschland“-Star Daniela Büchner steht das Wasser bis zum Hals

In der Vox-Realityshow „Goodbye Deutschland“ hatte Unternehmerin Daniela (Danni) Büchner (44) jüngst ihre Ängste gestanden: Das Wasser stehe ihr bis zum Hals. Um ihr Haus als Anker für die Familie zu bewahren, will die Promi-Auswanderin notfalls ihr Hab und Gut verkaufen. Tochter Joelina (23) packt im Café von Freunden an, auch Sohn Volkan Karabas (20) soll sich dort ins Zeug legen, doch er findet fünf Stunden Arbeit am Tag „sehr anstrengend“.

Auch bei den Mallorca-Auswanderern Caro und Andreas Robens verfinstert sich die Situation auf der Sonneninsel zunehmend. Das Paar betreibt ein Fitnessstudio in El Arenal auf Mallorca, eigentlich ein vielversprechendes Unternehmen dort, wo die Menschen am Strand ihren Körper zeigen. Doch nun steht auch ihnen das Wasser bis zum Hals: Ihre berufliche und private Existenz steht auf dem Spiel, wie sie dem Portal Focus erklären: „Wie lange können wir uns unser Haus noch leisten?“, fragt Caro Robens, die mit ihrem Mann neben der Muckibude ein Fitness-Restaurant betreibt.

„Goodbye Deutschland“-Pärchen Caro und Andreas Robens fürchtet um seine Existenz

Dafür braucht es Personal in der Küche und für die Bedienung, doch die Situation sei „unglaublich“, so Caro: „Du kriegst kein Personal, das arbeiten will oder das arbeiten kann.“ Weil der gesamte Immobilienmarkt auf Urlauber ausgerichtet ist, gebe es für Saisonkräfte kaum eine bezahlbare Bleibe. „Viele fliegen direkt wieder oder kommen gar nicht erst nach Mallorca.“ Auch sie selbst erleben die steigenden Preise als zunehmend existenzbedrohend. Für ihren Wocheneinkauf habe sie früher 150 Euro bezahlt. „Mittlerweile komme ich nicht mehr unter 200 Euro raus für die gleichen Produkte“, klagt Caro.

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Für Daheimgebliebene, die ebenfalls unter steigenden Preisen leiden, scheinen die Wehklagen wie aus einer anderen Welt: Ein Haus mit Pool am Meer, davon können viele nur träumen. Doch was, wenn man sich den Luxus auf Mallorca nicht mehr leisten kann?

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