Menowin Fröhlich muss wegen Trunkenheit am Steuer 14 Monate in Haft imago/C.Hardt

Zwölf Jahre ist es schon her, dass Menowin Fröhlich (34) durch die siebte Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ einem Millionenpublikum als Bad Boy mit Engelsstimme bekannt wurde. Seither machte der mittlerweile sechsfache Papa immer wieder mit Schlagzeilen zu Straftaten und Drogenmissbrauch von sich hören. Jetzt verurteilte ihn das Landgericht Darmstadt zu 14 Monaten Gefängnis.

Der Grund: Im Sommer 2019 setzte Menowin Fröhlich sich betrunken und ohne Führerschein hinters Lenkrad, verursachte in Seeheim-Jugenheim (Hessen) mit dem Auto einen Unfall. Dafür muss er jetzt in Haft.

Zunächst wurde Menowin Fröhlichs  Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt und ein Drogenentzug verlangt. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen dieses Urteil aber Berufung eingelegt – und nun Recht bekommen, die Berufung wurde wieder kassiert. Der Grund der Richter: die Prognose sei bei Menowin Fröhlich nicht positiv. Zu viele frühere Vergehen stehen bereits in seiner Akte.

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Laut RTL will Menowins Anwalt Claus Eßer nicht aufgeben: „Wir legen Rechtsmittel wieder ein. Wir gehen wieder in Revision.“ Bis dann eine neue Entscheidung gefallen ist, könnten Monate vergehen.

Kein Alkohol, keine Drogen: Menowin Fröhlich ist jetzt clean

Immerhin: Menowin Fröhlich, der immer wieder Probleme mit Alkohol und Drogen hatte, gab vor Gericht an, nun clean zu sein. Für seine Kinder und seine Frau Senay versucht er, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Laut RTL bekannte Menowin im Prozess, mit 19 zum ersten Mal Koks genommen zu haben. Heute sei er aber total clean. Kein Koks, kein Alkohol. „Höchstens mal ein alkoholfreies Bier, wenn Bundesliga ist“, sagte Sänger im Gerichtssaal.

In der RTL-Now-Dokumentation „Menowin: Mein Dämon und ich“ spricht Menowin ausführlich über seine Drogensucht, über seinen Aufstieg bei DSDS und seine zahlreichen Abstiege. Und er spricht darüber, dass der Entzug der letzte Weg ist, um eine Haftstrafe abzuwenden. Dies ist nun wahrscheinlich gescheitert, trotz Entzug.