Eva Habermann wurde in Hamburg geboren und lebt mittlerweile in Berlin. Foto: Gartner

In ihrem selbstproduzierten Film „Die wahre Schönheit“ spielt Eva Habermann eine alkohol- und tablettensüchtige Ehefrau. Mit diesem brisanten Thema möchte die Schauspielerin andere wachrütteln und spricht daher auch erstmals über die schwierigste Zeit in ihrem Leben: „Alkohol ist überall in unserer Gesellschaft Thema. Ich wollte nach der Trennung von einem Ex-Freund nichts mehr spüren, weil der Schmerz so groß war. Ich habe nur noch geweint und mich betrunken. Zuerst trinkt man, um besser drauf zu sein, irgendwann merkt man, dass man schon mittags einen Wein braucht. So ist es mir ergangen.“

Habermann ist diesem Teufelskreis entkommen, weil sie sich professionelle Hilfe gesucht hat. In Bunte enthüllt die Berlinerin: „Mir selbst zuliebe habe ich mich für sechs Wochen in eine psychosomatische Klinik eingeliefert, wegen Depressionen. Ich kann das nur jedem empfehlen, denn die Leute mit den Problemen sind draußen. Da drinnen sind die Menschen, die etwas ändern wollen. Und die sich eben nicht so betäuben wollen.“

Außerdem bereut die 44-Jährige ihre frühe Ehe. Mit 21 Jahren habe sie aus Liebe geheiratet, obwohl sie den Mann erst seit drei Monaten gekannt habe - ein dreiviertel Jahr später kam die Scheidung. „Es war das erste und einzige Mal“, sagte Habermann. „Mir persönlich ist der Begriff ,für immer‘ unheimlich.“

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„Ich hätte nicht mit 21 Jahren heiraten müssen“, sagte sie der „Hamburger Morgenpost“. „Aber das war eine rebellische Phase: Meine Eltern waren gegen meinen Ehemann, und ich wollte ihnen zeigen, dass ich zu ihm stehe. Die Hochzeit war wie eine späte Pubertät.“ Dafür sei sie zuvor „brav und ziemlich angepasst“ gewesen.