Obi-Wan Kenobi (gespielt von Ewan McGregor) in seinem Exil auf Tatooine. Disney+/Lucasfilm Ltd

Auf diesen Moment haben die „Star Wars“-Fans lange gewartet. Am Mittwoch kamen die ersten bewegten Bilder heraus, die Schauspieler Ewan McGregor wieder als Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi zeugen. Eine Rolle, in die der Schotte seit 2005 in „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ nicht mehr geschlüpft ist. Ab dem 25. Mai soll die erste der sechs Folgen der Mini-Serie auf Disney+ anlaufen. Der Trailer verspricht schon einiges – vor allem für eingefleischte „Star Wars“-Fans.

Obi-Wan Kenobi: Die neue „Star Wars“-Serie beginnt auf Tatooine

Der Trailer beginnt dort, wo die gesamte Geschichte von „Star Wars“ ihren Anfang nahm. In der Wüste von Tatooine, dem Wüstenplaneten, auf dem Luke Skywalker aufgewachsen war – und von dem Anakin Skywalker (später Darth Vader) stammte. Dort bekamen Kino-Zuschauer erstmals die Rolle des Obi-Wan Kenobi zu Gesicht. Das war im Jahr 1977, der Schauspieler damals Alec Guinness.

In der Prequel-Trilogie wurde diese Rolle dann von Ewan McGregor übernommen. Und der reitet nun als Obi-Wan Kenobi rund zehn Jahre nach den Geschehnissen von „Die Rache der Sith“ auf einem Eopie reiten. So heißen die mannshohen Lasttiere aus dem „Star Wars“-Universum.

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Eine Szene aus „Die Rache der Sith“ von 2005: Ewan McGregor und Hayden Christensen werden wieder Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Darth Vader) verkörpern. Imago/Ronald Grant

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Es wird deutlich, dass Obi-Wan Kenobi auf dem Planeten, auf dem er zehn Jahre zuvor Luke Skywalker in die Hände seines Onkels Owen und seiner Tante Beru gegeben hatte, ein Einsiedlerleben führt.

Obi-Wan Kenobi: Neue „Star Wars“-Serie zeigt Leben als Einsiedler

Er scheint in einer Höhle zu wohnen, versucht sich unauffällig zwischen den Bewohnern des Wüstenplaneten zu bewegen. Und er nimmt Bezug auf die Prequels: „Der Kampf ist vorbei“, sagt die vertraute Stimme von Ewan McGregors deutschem Synchronsprecher Philipp Moog. „Wir haben verloren.“

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Obi-Wan scheint zurückgezogen zu leben. Dann wird gezeigt, wie der Jedi-Meister die Farm beobachtet, auf der Luke aufwächst und tatsächlich bekommen wir auch einen Zoom auf den etwa zehn Jahre alten Luke Skywalker zu sehen, der scheinbar nichts lieber wäre, als ein Raumpilot – genau wie sein Vater.

Obi-Wan-Kenobi: In der neuen „Star Wars“-Serie kommen die Inquisitoren nach Tatooine

Dann zeigt der Trailer Kenobis Gegenspieler. Zwar ist bekannt, dass Darth Vader in der Serie auftauchen wird, doch noch sehen wir ihn nicht. Dafür bekommen wir eine Reihe von Inquisitoren zu Gesicht, von denen die meisten in der animierten Serie „Star Wars: Rebels“ oder im Videospiel „Jedi: Fallen Order“ bereits auftraten. Ihre Aufgabe ist es, die verbliebenen Jedi in der Galaxis zu suchen und dann entweder zu töten oder dazu zu bringen, sich der dunklen Seite anzuschließen.

Diese Suche führt die Inquisitoren auch nach Tatooine und es scheint, als würde Obi-Wan diese versuchen von dem Planeten wegzulocken, um Luke nicht zu gefährden. Schließlich zeigt der Trailer den Jedi-Meister auch auf einem anderen Planeten. Was passiert, verrät der nicht mal zwei Minuten lange Clip jedoch nicht.

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Der Großinquisitor ist Star Wars-Fans bereits aus der Serie Rebels bekannt. Disney+/Lucasfilm Ltd

Dafür sind zahlreiche bekannte Melodien aus der Feder des Filmkomponisten John Williams zu hören, der bereits an der Original-Trilogie mitwirkte. Das klassische „Star Wars“-Theme ist zu hören, genau wie die Melodie, die in „Star Wars: Episode I – Eine dunkle Bedrohung“ erklang, als Obi-Wan mit seinem Meister Qui-Gon Jinn gegen den Sith-Attentäter Darth Maul kämpfte.

Obi-Wan-Kenobi: Im ersten Trailer hört man Darth Vader atmen

Und dann gab es doch noch das Geräusch, auf das alle nur gewartet hatten: Denn am Ende, als der Trailer eigentlich schon vorbei ist, ist dann leise das berühmteste Atmen der Filmgeschichte zu hören: Das von Darth Vader, der wie in den Prequels von Hayden Christensen gespielt wird.

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Fans dürfen also gespannt sein. Ehe die Serie am 25. Mai startet, dürfte noch mindestens ein weiterer Trailer veröffentlicht werden. Dann vielleicht auch schon mit dem Dunklen Lord.