Erol Sander als Ermittler Mehmet Ökazin in der Krimireihe „Mordkommission Istanbul - Entscheidung in Athen“. Foto: Marilena Anastasiadou/ARD Degeto/dpa

Schauspieler Erol Sander hat sich in seiner Jugend allerhand Spitznamen gefallen lassen müssen. „Mein Name war für die meisten eine sprachliche Stolperfalle, es kam immer nur Salat dabei heraus. Im Internat in Bayern habe ich dann Spitznamen bekommen wie Ufo oder auch Uwe nach Uwe Seeler“, sagte der 52 Jahre alte TV-Star, der als Urcun Salihoglu mit fünf Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen war, der Deutschen Presse-Agentur.

Für deutsche Zungen schwer auszupsrechen

Sein für deutsche Zungen schwierig auszusprechender Name sei später der Grund gewesen, sich einen Künstlernamen zuzulegen, erklärte Sander, den Zuschauer unter anderem aus der Reihe „Mordkommission Istanbul“ kennen: „Ich habe mir gedacht, als Schauspieler beendest du die sprachlichen Barrieren und suchst dir einen umgangssprachlicheren, international umgänglichen Namen mit Bezug zum Ursprung.“ So sei Erol ein türkischer Vorname und habe in seinem Fall nichts mit dem Hollywood-Star Errol Flynn (1909-1959, „Der Herr der sieben Meere“) zu tun. Und Sander klänge so ähnlich wie „Stuhl“ auf Türkisch.

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„Mit diesem Namen fühle ich mich sehr wohl - er steht auch in meinem Pass“, sagte Sander. In der seit 2008 erfolgreichen ARD-Krimiserie - am Sonnabend (29. Mai) um 20.15 Uhr zum letzten Mal zu sehen - spielt er den Ermittler Mehmet Özakin. Der Fall „Entscheidung in Athen“ führt ihn an der Seite von Idil Üner (ZDF-„Nachtschicht“) und unter der Regie von Ismail Sahin in die Hauptstadt Griechenlands.