Schauspieler Henning Baum steckte bei „The Masked Singer“ unter der Quokka-Maske. Foto: ProSieben/Willi Weber

Das größte Ratespiel im TV geht weiter! Am Dienstag lief die neueste Episode von „The Masked Singer“: Acht Promis traten im Wettstreit an, sangen unter riesigen Kostümen. Am Ende fiel die Maske – und es gab eine Überraschung: Im plüschigen Quokka-Kostüm steckte Schauspieler Henning Baum (48, „Der letzte Bulle“). Im Gespräch mit dem KURIER verriet er, was ihm am Plüsch-Tier so gefiel – und warum er dem Sender das Kostüm abkaufen will.

Henning Baum hätte gern weiter auf der Bühne gesungen

Der Kopf ist ab, das Geheimnis gelüftet: Schauspieler Henning Baum steckte bei „The Masked Singer“ im Quokka-Outfit, mimte drei Wochen lang das Beuteltier. Und nun? Am Tag nach der Demaskierung klingt er noch müde von der Show. Ist es nicht schön, das XXL-Kostüm los zu sein? „Es war warm, auch wenn mehrere Ventilatoren eingebaut waren“, verrät er dem KURIER. „Ich finde es eher schade, dass ich raus bin – ich hätte gern weiter musikalisch gearbeitet!“

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Seine Zusage zum Format habe er vor allem aufgrund von Neugier gegeben. „Ich wollte das mal erleben, um zu wissen: Kann ich das? Was macht das mit mir?“ Er habe erstmals so intensiv mit der Stimme gearbeitet. „Ich hatte seit Anfang des Jahres jeden Tag Stimmtraining, habe täglich geübt. Das war eine tolle Erfahrung, denn wann hat man das schon?“

Riesige Freude in der „Masked Singer“-Show: Der glitzernde Flamingo ist weiter, das Quokka muss die Maske fallen lassen. Foto: ProSieben/Willi Weber

Auf die Rolle als Quokka konnte er sich aber nur bei den Proben vorbereiten. „Das Kostüm schränkt die Bewegungsfreiheit ein, das Anziehen ist aufwändig.“ Trotzdem hat er sich verliebt: Noch in der Show verkündete Baum, dem Sender die Klamotte abkaufen zu wollen. Wofür? „Ich hoffe, dass es klappt, denn ich würde damit gern mal Einkaufen gehen.“ Die Figur habe er deshalb gemocht, weil das Quokka „ein optimistischer Typ ist und ausgestattet mit einem gesunden Gottvertrauen“, sagt er. „Es verballert seine Energie nicht für unnötigen Stress. Das ist eine Qualität, die man sich wünscht.“

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Seine Rolle spielte er gut, denn: Die Jury (Ruth Moschner, Rea Garvey, Steven Gätjen) riet komplett an dem Schauspieler vorbei – sie tippten auf Comedian Torsten Sträter, Schauspieler Ralph Moeller und DJ Sven Väth. Die Zuschauer vermuteten Thomas Gottschalk („Wetten, dass..?) im Kostüm. „Er ist eine Legende – und dass viele auf ihn tippten, liegt sicher auch dran, dass ihn ein Goldglanz umgibt“, sagt Baum. Gestört habe ihn das nicht. „Es ist ja nicht so, dass ich als Person mit einer Ikone der Moderation verglichen werde. Es ging nur darum, wer im Kostüm stecken könnte.“

Der Schauspieler ist sicher, wer der Stier und die Schildkröte spielt

Á propos: Gibt’s Vermutungen, welche Kollegen noch im Rennen sind? „Ich bin mir sicher, wer der Stier und wer die Schildkröte ist“, sagt Baum. „Das habe ich an den Stimmen erkannt – vor allem bei der Schildkröte ist eine Klangfarbe zu hören, bei der ich dachte: Aha!“ Der Sängerin im Leoparden-Kostüm sei er schon mal begegnet – da ist sich Baum sicher. „Sie ist eine Soul-Diva. Die Stimme ist so toll, umwerfend, professionell, das gibt es in Deutschland nicht so oft.“ Namen will er aber nicht verraten.

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Wer unter den verbleibenden Masken steckt, wird sich zeigen. Am nächsten Dienstag läuft auf Pro.7 um 20.15 die neue Folge. Für Henning Baum ist die Kostüm-Reise jedenfalls beendet. Bleibt nur eine Frage offen: Kommt zur Schauspiel- jetzt noch eine echte Gesangskarriere? Erstmal stehen aber Filmprojekte an: Der TV-Star arbeitet an einer Dokumentation über die Polizei. Außerdem ist ein Film in der Planung, der die Geschichte eines Mallorca-Auswanderers am Anfang des 20. Jahrhunderts erzählen soll. „Musik wird auf jeden Fall ein Teil meines Lebens bleiben“, verrät er. Doch für einen Schritt in diese Richtung müsse der richtige Partner kommen. „Wenn aber jemand vor der Tür steht, der sagt: Mensch, Baum, mit dir will ich gern einen Song aufnehmen – das wäre schon interessant!“