Die Schauspieler Leonardo DiCaprio und Meryl Streep.  imago/NurPhoto

In „Marvins Töchter“ spielte sie 1996 seine Mutter. Und Leonardo DiCaprio beschützt seine Kollegin Meryl Streep bis heute wie ein guter Sohn. Weshalb er im neuen, gemeinsamen Film „Don’t Look Up“ sein Veto dagegen einlegte, als das Drehbuch vorschrieb, dass die 72-Jährige blank zieht.

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Meryl Streep und Leonardo Dicaprio in einer Szene in „Marvins Töchter“, 1996. 

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Streep spielt in der Komödie die amerikanische Präsidentin Janie Orlean. Laut Regisseur Adam McKay sollte sie für den Part in einer Szene völlig nackt von hinten zu sehen sein – womit die Schauspielerin selbst kein Problem hatte: „Meryl ist bei so etwas furchtlos.“ Es war DiCaprio, der dem Regisseur deutlich machte, dass er total dagegen sei. Worauf McKay ein Popo-Double für Streep anheuerte, das auf der Leinwand zu sehen sein wird.

Wer war damit noch immer nicht zufrieden? Leo! Laut McKay meckerte er „Müssen wir das wirklich zeigen?“ Der Regisseur setzte sich dann aber durch, wie er im „Guardian“ durchblicken ließ: „Er fand, dass man solch eine historische Hollywood-Ikone nicht bloßstellen darf. Doch ich habe zu ihm gesagt: Die Nackte ist Präsidentin Orlean und nicht Meryl Streep“. 

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Wie sehr DiCaprio die Oscargewinnerin verehrt, hatte er in einem Interview mit dem TV-Sender „E!“ klar gemacht: „Wir waren alle nervös, mit Meryl Streep am Set zu sein. Du arbeitest mit der größten lebenden Schauspielerin der Welt zusammen. Jeder versucht, sein Bestes zu geben, jeder ist besonders gut vorbereitet – nur um mit ihr mithalten zu können!“

In ihrer langen Filmkarriere hat sich Streep bislang noch niemals völlig nackt gezeigt. Am nächsten dran kam sie 1982 in dem Psychothriller „In der Stille der Nacht“, als sie oben ohne auf einem Massage-Tisch lag - nur dass ihre Brüste nicht gezeigt wurden. 1995 hatte sie dazu eine heiße Sexszene mit Clint Eastwood im Film „Die Brücken am Fluß“, wo man aber auch nichts Eindeutiges erkennen konnte.