Prinz Frederic von Anhalt in Berlin. Foto: Marcus Wächter

18… 20… Man kann es seiner Stimme anhören, dass Frederic von Anhalt kurz vor dem Passen steht. Das Dumme nur: Es ist 22 Uhr in Los Angeles und wir spielen keinen Skat. Die Frage „Wo bist du?“, drängt sich auf. Schweigen. Einen Grand hat er offenbar nicht auf der Hand. Denn sonst würde er es nicht so geheimnisvoll machen. Also los, Hosen runter. Frederic: „Ich bin die Treppe runtergefallen. Habe mir den Arm ausgekugelt.“ Wo, zu Hause? Wieder Schweigen in der Leitung. Dann kommt „Ich könnte in Bangkok sein“.

Der Prinz dreht für ein Reality-Format

Lange Rede, kurzer Sinn – Frederic ist in Bangkok und meint, dass ich als Hollywood-Korrespondent auch über jeden seiner Schritte in Deutschland Bescheid weiß. Der Zoff, den er zwischen den Realityshow-Konkurrenten Dschungelcamp auf RTL und Cathy Hummels „Kampf der Realitystars“ auf RTL2 ausgelöst hat, juckt Frederic nicht: „Ein Sender will mich anheuern und einer hat mehr geboten. Schon fliege ich zu den Dreharbeiten. Ich bin eben ein vertrauensvoller Mensch.“

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Alles klar für Prinz Hollywood. Bis zum Treppensturz. Beim letzten Unheil war er in Düsseldorf in die Balkontür seiner Hotelsuite geknallt. Schmerzhaft, aber da kennt ihn jeder. Jetzt in Bangkok („oder wo immer ich bin“) kennt ihn keiner. Da braucht man persönlichen Zuspruch. Und sei es vom Skatbruder.

„Ich bin ganz alleine“, kommt es per WhatsApp durchs Handy. Eigentlich dürfe er überhaupt nicht darüber reden, aber immerhin wird klar, dass er im „International Hospital“ liegt. Was man merkt, weil die Krankenschwester sein Handy anlässt. Frederic schimpft auf Englisch: „It hurts like shit.“ Kein Wunder, dass er fragt „Ist das Morphium?“ als man ihm eine Schmerzspritze setzt. Was immer es ist, er meldet sich wenig später zurück und fühlt sich schon viel besser. Hoffentlich können nächste Woche die Reality-Dreharbeiten weiter gehen. „Wenns sein muss, im Rolls Royce-Rollstuhl.“