Diese Riesen-Vase ist fast so groß wie Bares für Rares-Experte Albert Maier.
Diese Riesen-Vase ist fast so groß wie Bares für Rares-Experte Albert Maier. ZDF

Wenn der „Bares für Rares“ Experte Albert Maier sich neben die japanische Vase stellt, merkt man erst richtig, wie groß die Antiquität ist, sie reicht ihm nämlich bis zum Kinn. Bei der Größe werden die Schönheitsfehler aber umso deutlicher, zwei riesige Kratzer unterbrechen das Blumenmuster. Das ganze ist umso tragischer sobald Maier erklärt, wie viel sie ohne Beschädigungen wert gewesen wäre

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Das Stück ist zum einen Mal nämlich eine wahre Antiquität, denn die Vase stammt aus der Meiji Periode in Japan und ist damit über 120 Jahre alt. Passend zu der Periode ist sie mit japanischen Blauregen verziert, eine Pflanze die ironischerweise Unendlichkeit und Unsterblichkeit Symbolisiert.

Der „Bares für Rares“-Experte  zieht Punkte für die Schäden ab

Ironisch deswegen, weil zwei sehr gut erkennbare Kratzer das Bild unterbrechen und solche Beschädigungen können nicht einfach so behoben werden. Das hat anscheinend jemand bei einem der Kratzer versucht und es ist sehr deutlich schlecht übermalt. Eine Restaurierung wäre ein langwieriger und kostspieliger Prozess, aber man kann die beschädigte Seite auch einfach so drehen, dass man sie nicht sieht.

Genau diese Beschädigungen nagen dann aber doch am Preis, die Verkäuferin wünscht sich 1500 Euro und möchte auch nicht drunter gehen. Glücklicherweise ist die Expertise aber noch ein Stückchen höher „Nachdem ich die Schönheit dieser Vase gesehen habe und ja, die Einmaligkeit, geh ich noch ein bisschen höher, 1800 Euro bis 2000 Euro ist mein Schätzpreis“, erklärt Maier.

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Eine schicke Vase, leider ist sie nicht in einwandfreiem Zustand.
Eine schicke Vase, leider ist sie nicht in einwandfreiem Zustand. ZDF

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Schnelle Verhandlung bei „Bares für Rares“

Horst fragt dann noch dazu, wie viel die Vase wert wäre, wenn sie unbeschädigt geblieben wäre. Albert gibt darauf einen unglaublichen Wert von 15.000 Euro an. Das ist zwar schade um das wertvolle Stück, aber vielleicht können die Händler sich diesem Preis annähern.

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Das passiert aber dann doch nicht, die Verhandlungen fallen recht kurz aus. Nachdem die Verkäuferin meint, dass sie nicht unter den Wunschpreis geht bietet Sarah Schreiber ihr direkt die 1500 Euro und der Deal steht. Damit ist sie um eine Riesen Deko etwas reicher geworden und kann ihre Gäste bezaubern – solange diese nicht die Rückseite sehen.