Gehen nach fünf Monaten wieder zur Schule Prinzessin Charlotte und Prinz George. Foto: dpa/Aaron Chown

Sie leben kostenlos in Palästen und Herrenhäusern, haben reichlich Bedienstete und niemals Geldsorgen. Doch manchmal, da haben selbst die sonst so umsorgten Royals auch ganz alltägliche Probleme, wie nun bei einem Besuch von Prinz William in Belfast deutlich wurde. Denn wie alle Kinder konnten auch Charlotte (5) und Geroge (7), die Sprösslinge des Prinzen, in der Corona-Krise nicht zur Schule gehen. Dass nun das neue Schuljahr begonnen hat, empfindet der 38-Jährige ganz unumwunden als Erleichterung.

„Ich denke, dass alle Eltern gerade aufatmen“, scherzte der zweite in der britischen Thronfolge bei seinem Besuch bei Notfallhelfern der Polizei von Nordirland (PSNI), die er anlässlich des britischen Notruftages am Mittwoch traf. Mit den Rettern sprach er über die Corona-Pandemie und ihre Familien – und plauderte eben auch selbst aus dem königlichen Nähkästchen.

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So erzählte William, dass er und seine Frau Kate (38) ihre beiden ältesten Kinder George und Charlotte in den vergangenen Monaten daheim unterrichteten. „Die Zeit war wundervoll für uns, aber es waren auch lange fünf Monate“, sagte er laut dem Magazin „People“. Die Familie hatte sich während der Anfänge der Pandemie in Großbritannien auf ihr Anwesen Anmer Hall in der englischen Grafschaft Norfolk zurückgezogen. Ihre offizielle Residenz ist allerdings der Kensington-Palast mitten in London.

In London liegt auch die „Thomas’s Battersea School“, die George und Charlotte besuchen, auch Vater William und sein Bruder Harry gingen bereits auf die Schule, die rund 6000 Euro Gebühr im Halbjahr kostet und zahlreiche Promi-Kinder unterrichtete. Louis (2), der jüngste Spross von William und Kate, geht noch nicht zur Schule und ist ohnehin noch wenig in der Öffentlichkeit zu sehen.