Bisher saß Pop-Titan Dieter Bohlen bei Deutschland sucht den Superstar (DSDS) am Jury-Pult, nun nimmt Florian Silbereisen seine Position ein. Fotos: imago/Christoph Hardt, imago/Jahn Pictures

Sie gehört seit Jahren zu den wichtigsten TV-Shows Deutschlands – doch noch nie gab es bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) so viel Wirbel wie in diesem Jahr! Erst der Bohlen-Rauswurf, dann die Jury-Spekulationen, nun hat Schlager-Star und Entertainer Florian Silbereisen den Vorsitz am Pult – und RTL versucht, sich mit dem Format neu zu erfinden.

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Dabei fragen sich viele: Wie geht es hinter den Kulissen der erfolgreichen Castingshow eigentlich wirklich zu? Im Interview enthüllten ehemalige Teilnehmer nun das eine oder andere Geheimnis …

DSDS: Zwei ehemalige Teilnehmerinnen plaudern aus dem Nähkästchen

Arielle Rippegather (30) und Natalie Ehrlich (35) machten im Jahr 2017 beim DSDS-Casting mit, plauderten im Interview mit der Bild jetzt aus dem Nähkästchen, wie es damals lief. Viele Zuschauer denken, die Teilnehmer kommen zum Casting, landen dann direkt vor der Promi-Jury – Fehlanzeige!

„Im Fernsehen wird nicht gezeigt, dass es bereits zwei Vorrunden vor dem eigentlichen Casting gibt. An der ersten Jury vorbeizukommen ist mit Abstand das Schwierigste“, sagte Ehrlich dem Blatt. „Wenn man das geschafft hat, dann kommt man zu dem Produktionsteam und erst, wenn man das geschafft hat, dann kommt man ins Fernsehen.“

Der Casting-Auftakt der neuen Staffel fand auf dem Marktplatz des Städtchens Wernigerode statt. imago images/Jahn Pictures

Sie verrät außerdem: Es geht gar nicht wirklich nur um die Stimme, wenn die Vorauswahl getroffen wird. „Mir war bereits beim Vorcasting bewusst, dass ich nicht die stärkste Sängerin bin. Doch die Stimme ist oft zweitrangig. Den meisten Kandidaten und Fernsehzuschauern ist nicht klar, dass in erster Linie Charaktere gesucht werden, um die Show unterhaltsam zu machen“, sagt sie im Interview. „Oft lässt man Teilnehmer weiter, von denen man bereits weiß, dass sie schlecht singen können. Aber das ist eben Teil der Show.“

„Deutschland sucht den Superstar“: So läuft der Recall im Ausland

Und wer es schafft, der darf im Auslands-Recall die Sonne genießen und zwischendurch ein bisschen singen, oder? Falsch! Denn: Das, was im TV wie Urlaub wirkt, ist harte Arbeit. „Bei dem Auslands-Recall hatten wir keine Freizeit, denn wir waren den ganzen Tag mit Üben und dem Auftreten vor der Jury beschäftigt. Teilweise ist das echt anstrengend“, erklären die beiden Teilnehmerinnen.

Außerdem habe es ein Alkoholverbot gegeben – und nichts durfte in die sozialen Netzwerke hochgeladen werden, damit geheim bleibt, welche Teilnehmer es in die nächsten Runden schaffen.