Florian Silbereisen ist in der neuen Staffel der Jury-Chef von „Deutschland sucht den Superstar“ („DSDS“). Foto: imago/Jahn Pictures

Endlich geht es wieder los: In der vergangenen Woche starteten in Wernigerode im Harz die Castings für die Neuauflage von „Deutschland sucht dem Superstar“. Nach dem Aus von Dieter Bohlen mit komplett neuer Jury: Neben Florian Silbereisen sitzen Sängerin Ilse De Lange und Produzent Toby Gad in der Jury. Aber: Wie waren die ersten Drehs? Im Interview packt Flori Silbereisen aus – und verrät, was ihm bei der Produktion am meisten zu schaffen machte.

Die „DSDS“-Castings finden in einem großen Glaskasten statt

Die Castings fanden mitten auf dem Marktplatz in Wernigerode statt – und zwar in einem großen Glaskasten, der extra dafür aufgebaut wurde. Und das war gar nicht unproblematisch, verriet Silbereisen im Interview mit der „Bild“.

Der Glaskasten wurde auf dem Marktplatz in Wernigerode für die Castings aufgestellt. Foto: imago/Jahn Pictures

„Dieser Glaswürfel hat einen kleinen Nachteil: Während der Castings muss die Klimaanlage abgeschaltet werden, weil sie viel zu laut ist und man sie im Fernsehen hören würde“, sagt er. „Dadurch wird der Glaswürfel zum Gewächshaus! Durch die großen Scheiben steigen die Temperaturen schon auf über 30 Grad, wenn die Sonne nur ein bisschen scheint.“

Die Scheinwerfer würden den Würfel zusätzlich aufheizen – und durch die geschlossenen Türen komme während der Castings auch keine Luft von außen. „So heiß waren die DSDS-Castings noch nie! Ich habe noch nie so viele Stunden so sehr geschwitzt“, sagt Silbereisen. Noch dazu können die Zuschauer von draußen zuschauen – gut, dass Silbereisen und seine Kollegen es gewöhnt sind, im Rampenlicht zu stehen.

Toby Gad, Ilse DeLange und Florian Silbereisen im Castings-Würfel von „Deutschland sucht den Superstar“ („DSDS“). Foto: imago/Jahn Pictures

Und die Fans kamen in Scharen! Sie wollten Selfies machen, schauten begeistert bei den Castings zu, brachten sogar Geschenke mit – unter anderem einen Kasten Bier. Das wird aber nicht getrunken – schließlich müsse er einen kühlen Kopf bewahren.

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Ausgestrahlt werden sollen die Folgen erst ab Januar 2022 – Fans der Sendung müssen sich aber noch etwas gedulden. Dort wird dann auch zu sehen sein, wie Silbereisen die Jury-Arbeit verändert hat. Er wollte einiges anders machen als Bohlen, sein Vorgänger. „Ich muss ja ein Urteil abgeben und das wird am Ende auch den Kandidaten helfen“, sagte er vor den Castings über die anstehende Zeit als Juror bei „Deutschland sucht den Superstar“. „Es bringt ja nix, wenn ich ein falsches Lob abgebe. Aber es gibt einen Unterschied zwischen urteilen und verurteilen.“