Anja Lukaseder und Heinz Henn waren im Jahr 2007 die Co-Juroren von Dieter Bohlen bei DSDS.
Anja Lukaseder und Heinz Henn waren im Jahr 2007 die Co-Juroren von Dieter Bohlen bei DSDS. dpa/RTL/Stefan Menne

Es war schon ein mittelgroßer Paukenschlag, als am Montagabend durchdrang, RTL wolle Dieter Bohlen zurück zu DSDS holen. Viele TV-Fans fragten sich, ob dem Kölner Sender nichts Besseres einfalle, doch am Mittwoch dann die Auflösung. Der 68-Jährige soll das Format nicht in die Zukunft führen, sondern mit seiner 20. Ausgabe in die Absetzung begleiten.

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Und dabei soll er sich an das neue, nettere Konzept, das RTL sich im vergangenen Jahr auferlegt hat, halten, so zumindest sind die Worte von RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner zu verstehen, wenn er sagt: „Wir stehen für positive Unterhaltung und daran halten wir auch fest. Das werden wir nun gemeinsam mit Dieter Bohlen auch bei ‚Deutschland sucht den Superstar‘ beweisen.“

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DSDS holt Dieter Bohlen zurück: Das sagt Anja Lukaseder

Ob das auch realistisch ist, weiß allerdings keiner. Und so belustigt die Rolle rückwärts des Senders Fans wie ehemalige Mitwirkende gleichermaßen. Musikmanagerin Anja Lukaseder, die 2007 und 2008 in der DSDS-Jury saß und somit dabei half, die Sänger Mark Medlock und Thomas Godoj zu formen, sagte dem Portal Watson, sie finde es „lustig“, dass Dieter Bohlen wieder dabei sei. „Die großen Reden von RTL, warum er nicht mehr dabei ist, sind wohl vergessen…. Soll Dieter doch das Ganze machen!“

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Anja Lukaseder: Dieter Bohlen weiß, wie DSDS läuft

Grundsätzlich ist die Musikmanagerin sogar davon überzeugt, dass Bohlen seine Sache an alter Wirkungsstätte gut machen wird. „Er weiß zumindest, um was es geht!“, sagte sie und trat durchaus in Richtung der letzten Staffel mit Florian Silbereisen, Ilse DeLange und Toby Gad nach: „Die ‚weichgespülte‘ Variante vom letzten Mal inklusive Tanz-, Sing- und Kasperltheater braucht doch wirklich kein Mensch. Das war zum Fremdschämen!“

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Dennoch zeigte sich die ehemalige DSDS-Jurorin froh, dass RTL nun einen Schlussstrich unter „Deutschland sucht den Superstar“ ziehen will. „Irgendwann muss auch gut sein“, sagte sie. „Das Format ist im deutschen Fernsehen nun 20 Jahre alt. Der Zeitgeist ist ein anderer. Besser absetzen und dabei die Sendung in guter Erinnerung behalten.“ Wichtig sei, dass RTL bei dem Entschluss, DSDS einzustellen, bleibe. Sie ist überzeugt: „In 2022 brauchen wir neue Formate!“ RTL setzt indes immer mehr auf die Retro-Welle.

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