Mike Leon Grosch nahm an der dritten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ („DSDS“) teil. Die nächste Staffel findet ohne Pop-Titan Dieter Bohlen statt. Fotos: Imago/Star-Media, Imago/Future Image

Er nahm an der dritten Staffel der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ teil, schaffte es bis ins Finale: Sänger Mike Leon Grosch. Heute ist er auf den Schlager-Bühnen Deutschlands zu Hause, lebt seinem Traum von der Musik-Karriere. Und beobachtet dennoch, was mit Deutschlands berühmtester Casting-Show „DSDS“ passiert. Im Interview mit „extratipp“ verriet der 44-Jährige jetzt, warum die Show auch ohne Pop-Titan Dieter Bohlen funktionieren kann.

Nach dem Beben, das der Rauswurf des Musik-Stars Bohlen aus der Show verursachte, hat sich die Lage inzwischen beruhigt. Zudem steht die neue Jury fest: Schlagersänger und Entertainer Florian Silbereisen wird der neue Star in der Casting-Jury, an seiner Seite sitzen Produzent Toby Gad und Sängerin Ilse DeLange. „Deutschland sucht den Superstar“ ohne Dieter Bohlen? Für viele Fans der Show ist das kaum vorstellbar.

Florian Silbereisen, Ilse de Lange und Toby Gad sind die neue Jury bei „DSDS“. TVNow

Anders für Grosch. „Wenn wir über DSDS sprechen, sprechen wir ja über ganz, ganz große Samstagabendunterhaltung“, sagte er im Interview. „Ja, im Moment gibt es eine schwache Phase. Aber ich glaube wir sind uns alle einig, dass sich DSDS gerade nicht mehr so anfühlt, wie es sich früher mal angefühlt hat.“ Doch so etwas könne sich wieder drehen, sagt er.

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DSDS ohne Dieter Bohlen ist für viele Fans kaum vorstellbar

Und zwar auch ohne Bohlen! „Er ist mit Sicherheit ein ganz großer Anker dieser Sendung, aber im Grunde genommen geht es ja darum Talente zu finden. Und wenn man das glaubhaft und unterhaltsam macht, dann kann eine Sendung auch ohne ihn stattfinden.“

Und was hält der Ex-„DSDS“-Teilnehmer von Florian Silbereisen? „Ich kenne Florian nicht persönlich, weiß aber aus Kollegenkreisen, dass er ein ganz toller Mensch ist. Mit ganz, ganz viel Herz“, sagt er. „Auch er hat mit seinen Vorurteilen zu kämpfen. Dass er zu glatt und nicht sympathisch ist. Ich habe aber ganz viel Respekt, dass er sich der großen Herausforderung stellt, DSDS-Jurymitglied zu werden und das schwere Erbe von Dieter Bohlen antritt.“