DSDS-Juror Toby Gad.
DSDS-Juror Toby Gad. RTL/Stefan Gregorowius

Es ist ein schmaler Grat, auf dem Toby Gad da wandert, seit er nicht mehr nur der Mann im Hintergrund, sondern DSDS-Juror ist. Denn der erstaunlich jung aussehende 53-Jährige ist ein echtes Schwergewicht im Musik-Business. Der Musikproduzent und Songwriter arbeitete schließlich schon mit John Legend, Beyoncé, Madonna, Shakira und Selena Gomez zusammen. Nun, bei DSDS, berichtet er natürlich auch immer mal wieder darüber, was er so in der Vergangenheit getrieben hat. Bei einigen Fans kommt das als Angeberei an - und nun hat Toby Gad auch noch eine Geschichte zum zweiten Mal erzählt.

DSDS: Diese Geschichte erzählte Juror Toby Gad doppelt

Wie kam es dazu? Kandidatin Julia Brari wollte den Song „Big Girls Don't Cry“ von Black Eyed Peas-Sängerin Fergie vortragen, ein Song den Toby Gad geschrieben hat. Und so erzählte er die Geschichte, wie er mit Fergie zusammengesessen hätte und wie intensiv die Zusammenarbeit gewesen ist.

Grundsätzlich eine interessante Geschichte, doch eine, die die Zuschauer schon einmal zu hören bekommen haben. Nämlich als vor einigen Folgen Kandidatin Amina Samira Abdou Taye den gleichen Song performen wollten.

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Julia Brari wollte beim DSDS-Casting den Song "Big Girls Don't Cry" von Fergie singen.
Julia Brari wollte beim DSDS-Casting den Song "Big Girls Don't Cry" von Fergie singen. RTL

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Die ohnehin schon genervten Fans auf Twitter triggerte diese Angeber-Dopplung natürlich. „Die Fergie-Geschichte gab's doch schon mal“, bemerkte ein User. „Toby hat einfach jeden Song geschrieben, der da gesungen wird...“, fand eine andere.

DSDS-Juror Toby Gad: Der Fehler liegt nicht bei ihm

Doch bei DSDS-Juror Toby Gad dürfte der Unmut der Fans falsch adressiert sein. Denn der 53-Jährige hat ja wirklich an vielen Songs mitgeschrieben und mit vielen großen Stars zusammengearbeitet. Nicht einmal Dieter Bohlen dürfte (trotz zahlreicher Hits) als Songschreiber annähernd so erfolgreich gewesen sein wie Toby Gad. Seit Jahren arbeitet Gad in dem Geschäft und so drehen sich eben viele Geschichten, die er erzählen kann, um mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu kommunizieren um die Stars mit denen er zusammengearbeitet hat.

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Den Fehler dürfte hingegen die Produktion machen. Denn während es durchaus sinnvoll ist, dass Toby Gad Kandidatin Julia auch noch einmal die Entstehungsgeschichte von „Big Girls Don't Cry“ erzählt, damit diese sich beim Singen vielleicht noch ein bisschen mehr reinfühlen kann, ist es merkwürdig, dass die Produktion diese Geschichte eben ein zweites Mal drinnen ließ. Die TV-Zuschauer brauchten diese Information nicht erneut, man hätte sie einfach weglassen können. Warum man sich dagegen entschied, wird man wohl nur bei RTL wissen.

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