Sängerin Sarah Engels ist in der zweiten Schwangerschaft oft beim Arzt. IMAGO/STAR-MEDIA

Wie erlebt man eigentlich eine Schwangerschaft nach einer Horror-Geburt beim ersten Kind? DSDS-Star Sarah Engels gibt ihren Fans darauf jetzt eine Antwort. Und verrät, warum die Sorge um das ungeborene Mädchen immer mitschwingt.

„Machst du irgendwas an Pränataldiagnostik? Vor allem wegen dem Herzfehler Alessios?“, fragt ein Fan bei einer Frage-Runde mit Sarah Engels in ihrer Instagram-Story. Die Influencerin verrät: „Ja. Ich möchte mich zwar nicht verrückt machen, aber ich habe dieses Mal auch die Feindiagnostik machen lassen und einige Tests. Ich finde, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.“

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Es sind Zeilen, aus denen man nur erahnen kann, wie es in der werdenden Mutter zugeht. Welche Sorgen und Ängste sie rund um ihr ungeborenes Baby umtreiben.

Sarah Engels erlebt traumatische Geburt bei Alessio

Der Grund: Der große Bruder des ungeborenen Mädchens, Alessio, kam 2015 mit einem zuvor unentdeckten Herzfehler leblos zur Welt. „Er war direkt ganz blau, also am ganzen Körper. Ich habe das gesehen. Und er hat auch nicht geatmet. Wir wussten im ersten Moment alle nicht, was los ist, weder die Hebamme, noch der Arzt. Die haben den dann natürlich direkt mitgenommen und mussten den dann auch direkt beatmen, quasi, wiederbeleben“, erklärte Sarah Engels (damals noch mit ihrem ersten Ehemann Pietro Lombardi liiert) gegenüber RTL 2.

Eine Operation am Herzen war unumgänglich. Drei Wochen musste er damals auf der Herzstation bleiben. Heute erinnert nur noch eine Narbe an seinen dramatischen Start ins Leben.

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So einen Schock wie damals will Sarah Engels nicht noch einmal verarbeiten müssen. Deshalb entschied sie sich in dieser Schwangerschaft, auf Nummer sicher zu gehen. Die Feindiagnostik in der Schwangerschaft ist die Untersuchung des Fötus mithilfe von hochauflösenden Ultraschallgeräten.

Ein erfahrener, spezialisierter Untersucher kann dabei etwa 90 Prozent aller mit Ultraschall auffindbaren Fehlbildungen erkennen. Zu den Standard-Untersuchungen gehört sie aber nicht. Nur wenn Risiko-Faktoren im Spiel sind, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

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Das ist bei Sarah Engels natürlich der Fall. Im 6. Monat ist sie bereits schwanger. Bis auf ein paar kleinere, absolut typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit und Brustschmerzen scheint es Mama und Kind bisher aber bestens zu gehen. Bleibt zu wünschen, dass das so bleibt und Sarah Engels die Geburt dieses Mal in ganzen Zügen genießen kann.