Dieter Bohlen erlebte in diesem Jahr seine letzte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ („DSDS“). Foto: Imago/Plusphoto

Vier Kandidaten kämpfen am Sonnabend um den Sieg in der diesjährigen Ausgabe von „Deutschland sucht den Superstar“(20.15 Uhr, RTL)  – und wer gewinnt, gewinnt zugleich die legendärste Staffel in der Geschichte des Casting-Formats. Erst die Wendler-Affäre, dann der Bohlen-Rauswurf – und jetzt vertritt auch noch Show-Legende Thomas Gottschalk (Wetten, dass...?) den Pop-Titan. Der hatte sich für die letzten beiden Folgen abgemeldet, angeblich wegen Krankheit. Nun packt einer der Finalkandidaten über Bohlen und seinen Abgang aus.

Kevin (27) nahm schon zweimal bei „Deutschland sucht den Superstar“ teil

Kevin Jenewein (27) nahm bereits zweimal an „Deutschland sucht den Superstar“ teil, schaffte es bisher aber nicht ins Finale. Das hat sich in dieser Staffel geändert! Zwar gibt’s dieses Jahr nur ein kleines Studio statt der Mega-Bühne, aber das ist für ihn nicht schlimm, sagt er im Interview mit „watson“. „Vorher war ich tatsächlich ein wenig enttäuscht, weil ich mich auf die riesige Menge an Zuschauern gefreut habe. Mein Traum ist es nun mal, bei Konzerten die Zuschauer mit einzubeziehen. Das war nun leider nicht möglich, aber ich muss sagen, das Set war so gemütlich und heimelig. Es hat einfach mega Spaß gemacht. Schon als ich das erste Mal auf der Bühne beim Soundcheck stand, wollte ich nicht mehr runter.“

Kevin (27) nahm schon zweimal bei „Deutschland sucht den Superstar“ teil. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Von Gottschalk sei er nach der vergangenen Live-Show „geschockt“ gewesen, aber im positiven Sinne. „Ich bin mit Thomas Gottschalk groß geworden. Im ersten Moment konnte ich mir ihn in der Rolle noch gar nicht vorstellen, aber er hat das so toll gemacht. Ich habe so oft so laut gelacht, weil er echt Stimmung gemacht hat. Ich finde auch, das Feedback, das er gegeben hat, war super.“

Lesen Sie dazu auch: „DSDS“-Ende: Ex-Kollegin packt über Bohlen aus! DARUM musste der Pop-Titan gehen >>

Dass Bohlen ausfiel, sei für ihn und seine Kollegen dennoch ein Schock gewesen. „Bei mir ist es ja so, mein Weg hat mit Dieter Bohlen angefangen. 2013 mit DSDS war ja das allererste, was ich mit Musik gemacht hab und seitdem immer wieder. Und dieses Jahr dann der ganze Support hat mich schon stolz gemacht. Ich war deshalb schon ein wenig traurig, aber Gesundheit geht eben vor. Nun ist er halt zu Hause und guckt zu und hat uns ja auch gegrüßt über Instagram. Ich hoffe, er ist einfach stolz.“

Jenewein über Bohlen: „Wir haben ja schon vorher gewusst, dass er krank ist“

Die Kandidaten hätten schon Tage vorher gewusst, dass der Poptitan krank ist. „Aber wir hatten natürlich gehofft, dass er nochmal fit wird. Aber am selben Tag, an dem es der Presse mitgeteilt wurde, haben auch wir Kandidaten von Dieters Ausfall erfahren – eben ein paar Stunden vorher. Das war schon ein Schock. Wir dachten zunächst auch, wir performen nun nur noch vor Mike und Maite.“

Lesen Sie dazu auch: Dieter Bohlen über DSDS-Aus: „Es lag nie am Geld. Ich bin nicht ausgerastet. Ich war nicht böse“ >>

Für die Zeit nach „DSDS“ wünsche er sich vor allem Musik. „Ich kann mir nun auch gut vorstellen, das, was wir nun gerade machen, mein Leben lang weiterzuführen. Ich weiß, wie es ist, auf die Schnauze zu fallen. Egal, wie es letztendlich ausgeht, es wird mich weiter geben und ich werde nicht verschwinden“, sagt Kevin. „Es werden weitere Songs folgen, sie sind teilweise schon in meinem Kopf oder liegen teilweise zu Hause. Ihr werdet mich zu 100 Prozent nicht mehr los.“