Christin Okpara am Frankfurter Flughafen: Bei der Ausreise soll sie einen manipulierten Impfnachweis vorgezeigt haben. imago

Hat der Skandal um die kurzfristig ausgetauschte Dschungelcamp-Kandidatin Christin Okpara bald juristische Konsequenzen? Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, das TV-Reality-Sternchen habe einen gefälschten Impfnachweis vorgelegt. Sie sei vor einer Woche am Frankfurter Flughafen bei einer Ausreisekontrolle nach Südafrika aufgefallen, teilte die Bundespolizei in Frankfurt am Main auf dpa-Anfrage am Samstag mit. Der mitgeführte Impfnachweis habe - die Corona-Schutzimpfungen betreffend - „Unregelmäßigkeiten“ aufgewiesen.

Daraufhin sei ein Verfahren wegen des dringenden Tatverdachts des „Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse“ gegen sie eingeleitet worden. Die Bundespolizei habe Beweismittel sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Gegenstände dauerten an. Okpara war dennoch nach Südafrika gereist. RTL hatte ihren Rauswurf mit „Unstimmigkeiten zum Impfstatus“ begründet, die kurzfristig nicht zu klären gewesen seien.

So äußert sich Christin Okpara auf Instagram

Das Management des TV-Sternchens war für eine Stellungnahme am Samstag zunächst nicht zu erreichen. Medienberichten zufolge äußerte sich Opara in ihrem geschützten Instagram-Account gegenüber ihren 84 000 Followern wie folgt: „Jetzt beruhigen wir uns erstmal. Für bestimmte Sachen gibt es eine ganz plausible Erklärung.“

Ich verspreche es euch, das war für mich noch lange nicht das Ende.“

Christin Okpara

Sie bedauere ihr vorzeitiges Ausscheiden, zitierte die „Gala“ sie. Sie könne nicht nur sehr gut austeilen, sondern auch einstecken. „Ich verspreche es euch, das war für mich noch lange nicht das Ende.“ Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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Statt Okpara wird Jasmin Herren (43), die Witwe von Willi Herren, im Dschungelcamp zu sehen sein. Die Dschungel-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“, soll am 21. Januar starten. Die 15. Staffel der Reality-Show entsteht coronabedingt diesmal in Südafrika statt wie früher in Australien.