Im Dschungelcamp war mal wieder nicht alles so, wie es am Fernseher schien. RTL

Das Dschungelcamp 2022 ist überstanden. Der Gewinner heißt Filip Pavlovic (27). Zum ersten Mal wurde „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ in Südafrika produziert. Corona machte den Traditionsstandort Australien unmöglich. Aber wie lief es am Kap? Warum sah es dem australischen Originalschauplatz so verdächtig ähnlich? Wurde da getrickst?

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War der Dschungel nur Fake?

Ja, das Dschungelcamp 2022 glich einer „Filmkulisse“, berichtet die Bild. Vieles war nicht annähernd so echt, wie es den TV-Zuschauern erschien. Gemogelt wurde zum Beispiel bei den Palmen, bei den Schlangen, beim Feuerholz … Aber der Reihe nach.

Im Fernsehen wirkt es, als läge das Camp fernab jeder Zivilisation. Das ist Quatsch. Die nächste befahrbare Straße befindet sich offenbar nur wenige Meter entfernt. Dort stehen laut Bild auch Container, in denen die Büros der TV-Produktionsfirma untergebracht sind.

Ebenfalls direkt neben dem Lager: eine Stahltreppe. Im Notfall können die Bewohner so auf eine deutlich höhere Ebene gelangen. Vorgesehen war, dass die Camper dort ihr Lager aufschlagen, wenn ein Starkregen den Dschungel überflutet hätte. Schon während die Show lief, wurde bekannt, dass es einen entsprechenden Evakuierungsplan gab.

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Ganz so unbequem waren die Betten für Anouschka Renzi und Harald Glööckler im Camp wohl nicht. RTL

Dschungelcamp 2022: Der Schlaf nicht wirklich unbequem

Wie immer wurde im Dschungel gerne über den schlechten Schlaf geklagt. Kein Wunder bei Hängematten und harten Pritschen. Aber sind die IBES-Betten wirklich so unbequem? In Wahrheit sollen die „Stars“ auf Matratzen schlafen, die in die Feldbetten eingearbeitet sind. Ganz so hart dürfte es sich also nicht liegen

Zu den Aufgaben der Bewohner gehört es, dafür zu sorgen, dass das Lagerfeuer nicht ausgeht. Dafür braucht es Feuerholz, das die Camper sammeln sollen. Hier liefert RTL wirklich den Super-Service. Den Berichten zufolge wurde das passende Holz eigens vorher um das Lager herum verteilt. Mehr noch: Es soll sogar eigens ordentlich zugeschnitten und getrocknet worden sein.

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Manuel Flickinger bei seiner Finalprüfung. Dahinter: natürlich Palmen! RTL

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“: Palmen aus dem Keller!

Sicher ist es Ihnen auch aufgefallen. So richtig perfekt wird die Urwald-Anmutung bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ doch erst durch die vielen Palmen im Bild. Das klitzekleine Problem: Palmen wachsen im südafrikanischen Dschungel gar nicht. Der Sender wollte aber wohl trotzdem nicht auf sie verzichten.

Also mussten offenbar Topfpflanzen her. Diese sollen eigens für die TV-Produktion gezüchtet und bis zu ihrem großen Auftritt in einem Hotelkeller gelagert worden sein.

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Schlangen im Dschungel – nicht wirklich gefährlich. RTL

Gefährliche Schlangen? Nicht wirklich …

Das Dschungelcamp soll gefährlich wirken. Wie geht das besser als durch umherschleichende Schlangen? Die gibt es im Lager wirklich. Andererseits kann RTL die Camper nicht wirklich in Gefahr bringen. Deshalb sollen die Tiere nicht so schlimm sein, wie sie aussehen. Laut Bild stammen sie aus einem „Streichelzoo“. Die Giftzähne seien ihnen gezogen worden.