Die Berliner Schauspielerin Maren Gilzer
Die Berliner Schauspielerin Maren Gilzer Imago/Eventphoto54

Das Jahr 2015 liegt schon einige Jahre zurück: An eine Pandemie glaubten damals höchstens so viele Menschen wie an eine Präsidentschaft von Donald Trump. Die deutsche Fußballnationalmannschaft war amtierender Weltmeister, Angela Merkel noch Bundeskanzlerin, und im australischen Dschungel setzte sich die Berlinerin Maren Gilzer die Dschungelkrone auf.

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Wenn nun jeden Abend wieder „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ im deutschen Fernsehen läuft, schaltet die Schauspielerin allerdings nicht ein, wie sie verriet. Das würde sie zu sehr aufregen. Im Interview mit dem News-Portal Watson erhob die 62-Jährige Vorwürfe gegen Sender und Produktion.

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Dschungelcamp: Maren Gilzer erhebt Vorwürfe gegen RTL

Sie könne das Dschungelcamp nicht schauen, weil es bei ihr zu viele negative Emotionen wecke, erklärte Maren Gilzer dort. Kurz vor dem Einschlafen vertrage sie das nicht. Sie wisse einfach zu gut, wie es dazu komme, dass sich bestimmte Kandidaten unmöglich verhalten. Gilzers Vorwurf: „Es ist einfach so, dass RTL manipuliert.“ Der Sender versuche demnach die Kandidaten gegeneinander auszuspielen, führt die Schauspielerin aus.

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Maren Gilzer gewann 2015 das Dschungelcamp, hier mit Daniel Hartwich und Sonja Zietlow.
Maren Gilzer gewann 2015 das Dschungelcamp, hier mit Daniel Hartwich und Sonja Zietlow. RTL/Stefan Menne

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Es gehe darum, die Stimmung im Camp aufzuheizen. Man könne auf die Manipulationen reinfallen oder eben nicht, erklärt sie und sucht die Schuld an dem Verhalten auch bei den einzelnen Kandidaten, die die Entscheidung dafür träfen, für Aufmerksamkeit und Kamerazeit alles zu tun. In ihrer Staffel sei das anders gewesen, erklärte Gilzer. „Wir haben gezeigt, dass man mit Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme diese Herausforderung gut meistern kann.“

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Maren Gilzer: RTL will IBES als Trash-Dschungelcamp

RTL habe das aber offenbar nicht gefallen, mutmaßte sie gegenüber Watson. Man wolle einen „Trash-Dschungel“. Doch das sei ihr zu heftig. Auch, weil Menschen im Dschungelcamp seien, die „psychisch nicht stabil“ seien. Sie prangert an: „Wie RTL darauf rumreitet, diese Menschen bloßstellt und immer noch mal nachtritt – das ist mir einfach zu krass und zu unmenschlich.“ Das sei allerdings nicht nur im Dschungelcamp, sondern auch in anderen Formaten so. Die Kandidaten würden vom Sender „in die Blödheit getrieben“, das wolle sie nicht sehen.

Sie könne aber verstehen, dass viele Menschen beim Dschungelcamp einschalten, um die Stars von einer anderen Seite zu sehen und dabei zu sein, wenn bei ihnen „die Maske fällt“. Doch die ehemalige Dschungelkönigin warnt: Das sei nicht das wahre Gesicht. Die Kandidaten würden dazu getrieben, „möglichst die negativen Seiten von sich zu zeigen“. Was hinter den Kulissen abgehe, wüsste das IBES-Publikum allerdings nicht.

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Ob ihre Worte verfangen, ist nicht klar. Schließlich wurde auch in der Vergangenheit immer wieder über die Machart von Reality-TV diskutiert. Die aktuellen Quoten des Dschungelcamps sprechen derweil nicht dafür, dass die Zuschauer sich von IBES abwenden würden. Auch am Dienstagabend schalteten mehr als 3,3 Millionen Menschen ein.

Das Dschungelcamp läuft derzeit jeden Tag um 22.15 Uhr bei RTL.