Dr. Bob ist für die Sicherheit bei den Dschungelprüfungen zuständig. RTL/Stefan Menne

Mit dem Ortswechsel von Australien nach Südafrika änderte sich so einiges beim Dschungelcamp. Die Stars wohnen in einem ganz anderen Camp, sie müssen nun bis tief in die Nacht aufbleiben, um zu erfahren, wer in die Dschungelprüfung muss - und wenn die gekommen ist und es wie in der ersten Dschungelcamp-Folge ums Essen geht, müssen nun eben auch ganz andere Dinge verspeist werden, als noch in Australien. Statt Känguru und Koala stehen nun sowohl bei den Prüfungen, als auch zur Belohnung Kudu, Impala und Warzenschrein auf dem Speiseplan.

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Dschungelcamp: Was genau sind Kudus und Impalas?

Während viele Menschen in Deutschland dank dem Film „Der König der Löwen“ durchaus wissen, wie ein Warzenschwein aussieht, schließlich ist Pumba ein Warzenschwein, dürften viele bei den Begriffen Kudu und Impala mit den Schultern gezuckt haben, als die Stars den Penis und und die Lunge der beiden Tiere verspeisen mussten.

Wenn wir Bilder von Kudus und Impalas sehen, würden wir sie auf den Blick gar nicht so sehr auseinanderhalten können und beide wahrscheinlich einfach Antilopen nennen. Doch diese allgemeingebräuchliche Sammelbezeichnung ist nicht sonderlich spezifisch. Gemein haben Impalas und Kudus immerhin, dass sie zur Familie der Hornträger gehören. Dann trennen sich in der Systematik der Arten ihre Wege.

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Ein großer Kudu. Die Dschungelstars durften einen Penis dieses Tiers verspeisen. Imago/Matthias Graben

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Der Große Kudu gehört zur Unterfamilie der Bovinae, zum Tribus der Tragelaphini und wird selbst noch einmal in vier Arten aufgeteilt. Sowohl er Kap-Großkudu und der Sambesi-Großkudu sind in Südafrika, wo das Dschungelcamp stattfindet, heimisch. Die beiden Arten, so wie zwei andere Großkudu-Arten unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Fellfarbe.

Kudus sind gehören aktuell nicht zu den gefährdeten Tieren, auch wenn sie regional sehr stark gejagt werden. Vor ihren Fressfeinden verstecken sich die Tiere zunächst im Gebüsch, auf der Flucht setzen sie dann ihre Schnelligkeit und ihre weiten Sprünge ein. Von Menschen gemachte Zäune und Mauern im Lebensraum der Kudus können sie oftmals überspringen. Hindernisse von bis zu drei Metern Höhe sind für viele Kudus, die bis zu 250 Zentimeter lang und 157 Zentimeter hoch werden, kein Problem.

Impalas sind deutlich kleiner als Kudus

Impalas gehören hingegen zur Unterfamilie der Antilopinae und sind deutlich kleiner als die Kudus. Mit einer länge von gerade mal 150 Zentimetern und einer Schulterhöhe von maximal 90 Zentimeter wiegen sie nur 23 bis 64 Kilo. Die Impalas kommen nur im Nordosten Südafrikas vor. Ihr Lebensraum erstreckt sich weiter im Osten des afrikanischen Kontinents.

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Ein Schwarznasen-Impala. Diese Art der Impalas gilt als gefährdet. Imago/Matthias Graben

Impalas essen ein Drittel ihrer Zeit

Ein Drittel ihrer Zeit nimmt die Nahrungsaufnahme in Anspruch. Den restlichen Tag verbringen Impalas mit Wanderungen, Wiederkäuen und Ruhe. Wenn ist mal schnell gehen muss, sind aber auch die Impalas gut zu Fuß und für ihre Größe zu weiten Sprüngen bereit. 

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Im Großen und Ganzen ist auch der Impala nicht gefährdet, dafür sind die Bestände des Tiers, das sich das ganze Jahr über fortpflanzen kann zu groß. Illegale Jagd und die Ausweitung landwirtschaftlicher Nutzflächen sind aber durchaus große Bedrohungen. Die Unterart des Schwarznasenimpalas wird allerdings von der Naturschutzorganisation IUCN als gefährdet angesehen.

Das Dschungelcamp, das eigentlich „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ heißt, kommt aktuell täglich um 22.15 Uhr bei RTL.