Das RTL-Dschungelcamp ist zurück. 
Das RTL-Dschungelcamp ist zurück.  dpa/S.Thoyah/RTL

Los geht’s im RTL-Dschungelcamp. Und kaum angekommen, geht die verbale Klopperei um die Betten los.

„Ich hätte nicht gedacht, dass es am ersten Tag schon so abgeht“, sagt eine hoch errötete Claudia Effenberg einigermaßen verblüfft über das Drama, das sich da vor ihren Augen entfaltet. Denn mitten im Dschungel steht Tessa Bergmeier, die Heidi Klum bei „Germany’s Next Topmodel“ vor vielen Jahren mal den Stinkefinger gezeigt hat, am und im Feuer, brüllt – und wird angebrüllt.

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Sie streitet mit Camp-Kollegin Jolina Mennen um die Schlafstätten, mit Cosimo Citiolo um die Frage, ob er ihr mal in einem anderen Reality-Format den Fuß gebrochen hat und mit Ex-„Bachelor“-Kandidatin Cecilia Asoro darüber, dass sie vorher mit den anderen beiden gestritten hat.

„Schreit euch doch nicht so an“, fordert Effenberg irgendwann, die nicht nur Mediatorenfähigkeiten unter Beweis stellt, sondern auch biologisches Spezialwissen („Opossum, ist das nicht ein Nilpferd?“). Asoros Zusammenfassung von Tag eins im Regenwald: „Drama des Todes“.

Dschungel-Start mit Gebrüll

Eskalation am Lagerfeuer? Das kann nur eins bedeuten: Das RTL-Dschungelcamp ist zurück. Am Freitagabend startete die Kultshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mit Gebrüll – aber ohne Schauspieler Martin Semmelrogge („Das Boot“). Seinen Platz nahm in der ersten Folge Djamila Rowe ein.

Insgesamt zwölf mehr oder weniger bekannte Kandidaten sind eingezogen in das Camp, darunter auch Lucas Cordalis, der sich als Spross einer royalen Dschungeldynastie sieht, weil sein 2019 gestorbener Vater Costa Cordalis 2004 der erste Dschungelkönig war und seine Schwägerin, Daniela Katzenbergers Schwester Jenny Frankhauser, 2018 Königin des Dschungels wurde.

2023 ist alles wieder so, wie man es gewohnt ist vom australischen RTL-Dschungel. Es gibt Ekelhaftes wie Krokodilaugen, Schweinepenis oder Bullenhoden zu essen, es wird gewürgt und sich übergeben und darüber diskutiert, ob es fair ist, wenn Veganer wie Tessa („Mein Körper ist kein Grab“) sich weigern, da mitzumachen. Dass sie es ist, die vom Publikum als Erste in die nächste Prüfung gewählt wird, folgt ebenfalls einer verlässlichen Dschungel-Logik.