Wer es ins Dschungelcamp geschafft hat, muss sich noch an zahlreiche Regeln halten, sonst kann die Gage empfindlich schrumpfen. RTL

Für viele (Reality-)Stars ist es mittlerweile eine echte Auszeichnung ins Dschungelcamp zu gehen. Klar sind viele der Prüfungen ziemlich eklig und es gibt oftmals zu wenig zu essen. Doch die Zeit im Dschungel ist absehbar und die Promis erhalten dafür, wenn sie sich anstrengen, eine Menge Sendezeit, Aufmerksamkeit und auch eine teilweise ziemlich hohe Gage. Um die am Ende aber auch vollständig ausgezahlt zu bekommen, müssen sie aufpassen, dass sie keine Regeln brechen, denn das kann sie teuer zu stehen kommen ...

Dschungelcamp-Strafen: So viel Geld können die Teilnehmenden verlieren

Ohnehin bekommen die Dschungel-Promis ihre Gage nicht schon bei der Vertragsunterzeichnung ausgezahlt. Einen Großteil des Geldes gibt es erst, wenn das Format abgedreht ist. Und das hat seinen Grund, denn es herrschen im Camp einige Regeln, deren Bruch teure Vertragsstrafen nach sich zieht. Wie die Bild berichtet, betragen die Strafzahlungen bei bestimmten Verstößen sogar 30.000 Euro. Für einen Teil der Teilnehmenden macht das die komplette Gage aus. Harald Glööckler, der dem Vernehmen nach 200.000 Euro für seinen Trip in den Dschungel bekommen soll, könnte das eher verschmerzen.

Lesen Sie auch: Jasmin Herren enthüllt im Dschungelcamp: DARAN ist Willi Herren wirklich gestorben! >>

So schlimm eine Dschungelprüfung auch ist: Die Teilnehmenden dürfen das Set nicht ohne Erlaubnis verlassen. RTL/Stefan Menne

Lesen Sie auch: Dschungelcamp, Tag 4: Pärchen-Stress, Rassismus-Skandal und nur zwei Sterne in der Prüfung – dieser Tag war traurig >>

Und was sind nun die Vergehen, die diese drakonischen Strafen nach sich ziehen? Laut dem Bericht ist das Urverbrechen im Dschungelcamp ganz offenbar, eben jenes ohne Erlaubnis zu verlassen. „Für den Fall, dass der Mitwirkende das Camp ohne ausdrückliche Zustimmung verlässt, (...) ist der Mitwirkende (...) zur Zahlung einer sofort fällig werdenden Vertragsstrafe in der Höhe von 30.000 Euro verpflichtet“, zitiert das Blatt aus einem Dschungel-Vertrag.

Ebenso viel Strafe werde zudem fällig, wenn Kandidatinnen oder Kandidaten die „Geheimhaltungsverpflichtung“ verletzten. Heißt: Es werden Produktions-Interna ausgeplaudert.

Dschungelcamp: So einfach kann die Produktion den Stars kündigen

Zudem kann die Produktion die Verträge mit den Teilnehmenden offenbar ganz einfach kündigen, zumindest, wenn einer der zahlreichen Gründe erfüllt ist. Dazu zählt laut Bild beispielsweise ein Verstoß gegen die Pflichten des Vertrages, Verstoß gegen Auflagen von Behörden, der Konsum von illegalen Drogen, das Begehen einer Straftat, ethisch falsches Verhalten, aber auch, wenn eine Teilnahme aufgrund von medizinischen Voruntersuchungen ausgeschlossen wird.

Lesen Sie auch: Rassismus-Skandal im Dschungelcamp: Janina Youssefian flog wegen Beleidigung aus der Show >>

Bei Christin Okpara, die wegen Unstimmigkeiten rund um ihren Impfnachweis schon vor dem Start aus dem Dschungelcamp geworfen wurde, soll die Produktion laut Medienberichten offenbar davon Gebrauch machen wollen, den Vertrag zu kündigen. Auch bei Janina Youssefian, die Linda Nobat rassistisch beleidigte, strebte der Sender eine Vertragsauflösung an, wie er auf Instagram mitteilte. Welchen der zahlreichen Punkte die Anwälte aktivieren werden, ist nicht bekannt.