Der Tod von Komiker Mirco Nontschew schockte seine Fans - und auch die Kollegen, die mit ihm bei LOL vor der Kamera standen. Amazon Prime Video

Für die deutsche Comedy-Szene war es ein Schock: Im Dezember wurde bekannt, dass Komiker Mirco Nontschew im Alter von nur 52 Jahren verstorben ist. Um ihn trauerten Millionen Fans – aber auch die zehn Kollegen, mit denen er nur kurze Zeit davor noch vor der Kamera stand: Die Stars der dritten Staffel „LOL – Last One Laughing“. Nun feierte die Comedy-Show, die ab Mitte April beim Streaming-Dienst von Amazon zu sehen sein soll, Premiere – und ein Satz von Nontschew aus der Show rührt zu Tränen.

„LOL“-Premiere: DAS ist der letzte Satz von Komiker Mirco Nontschew

Ab dem 14. April soll die Show bei Amazon Prime Video zu sehen sein – doch schon jetzt sickern nach und nach erste Details durch. Laut einem Bericht von RTL sei Nontschew in der Staffel der erste Teilnehmer, der die Show verlassen muss. Nach einem Gag seiner Kollegen Axel Stein und Christoph Maria Herbst sei der Komiker in Gelächter ausgebrochen, habe sich nicht mehr fangen können. Also flog er aus der schrägen Comedy-WG.

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Seine letzten Worte, die er an die Kollegen richtete, hallen nach: „Ich hatte noch so gute Sachen.“ Gemeint war: Die Komiker, die an der Show teilnehmen, bringen vorbereitete Darbietungen und Comedy-Nummern mit, mit denen sie ihre Mitstreiter zum Lachen bringen sollen. Schon in der ersten Staffel hatte Nontschew einiges dabei, feuerte ein wahres Gag-Feuerwerk ab. Dass der Satz nun auch fernab von „LOL“ so an Bedeutung gewinnt, hätte sicher niemand vermutet.

Die Teilnehmer der dritten Staffel LOL im Studio der schrägen Comedy-WG. Amazon Prime Video

Bekannt ist inzwischen auch, wie Nontschew in der dritten Staffel gewürdigt wird. Sowohl Michael „Bully“ Herbig, der durch das Format führt, als auch die Produzenten hatten vorab verraten, dass man sich dafür entschieden habe, die Staffel Nontschew zu widmen.

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Produzent Otto Steiner sagte bei einem Pressetermin, die Zeit nach der Produktion habe unter dem Einfluss des Todes gestanden. „Wir haben beschlossen, dass wir diese Staffel Mirco widmen, dass wir ihm ein komödiantisches Denkmal setzen.“ Jede Folge startet deshalb nun mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund „Für Mirco“.

Emotionales Statement: Das sagte „LOL“-Moderator Michael Bully Herbig zum Tod von Mirco Nontschew

Michael „Bully“ Herbig sagte im Vorfeld in Gespräch mit dem österreichischen „KURIER“: „Ich hab den Mirco erst durch dieses Format besser kennengelernt. Er war einfach so ein lieber Kerl und so ein talentierter Entertainer. Er war ein richtiges Geschenk.“

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In der Sendung werden zehn TV-Stars, darunter zahlreiche Komiker, gemeinsam in ein Apartment gesperrt. Über einen Zeitraum von sechs Stunden sollen sie versuchen, sich gegenseitig zum Lachen zu bringen… aber wer lacht, fliegt raus! Die ersten beiden Staffeln der Sendung feierten massive Erfolge.