US-Schauspielerin Drew Barrymore bei den Albie Awards der Stiftung von Amal und George Clooney  in New York im September 
US-Schauspielerin Drew Barrymore bei den Albie Awards der Stiftung von Amal und George Clooney  in New York im September  AFP/Timothy A. Clary

Sie hasst Sex nicht etwa – sie braucht nur keinen. Drew Barrymore musste jetzt öffentlich Gerüchte über ihr Intimleben dementieren. Der Hintergrund: In ihrer Talkshow hatte sie über Andrew Garfields Enthüllung gesprochen, dass dieser in Vorbereitung auf eine Rolle als Jesuitenpriester 2016 ein halbes Jahr abstinent gelebt hatte. Barrymore witzelte: „Na und? Sechs Monate kommt mir nicht besonders lang vor!“ Aus diesem Satz wurde auf Social Media dann „Drew, die Sexhasserin“.

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Als Drew Barrymore sogar von Fans auf der Straße darauf angesprochen wurde, beschloss sie, sich in ihrem Blog öffentlich zu äußern: „Mit 48 denke ich über Intimität anders als früher. Weil meine Eltern keine guten Vorbilder waren, war ich schon in sehr jungen Jahren mit anderen intim. Ich suchte damit nach Bestätigung, nach Freundschaft, Fun, Hedonismus und Abenteuer. Ich kann das heute nicht mehr rückgängig machen und sehe es im Nachhinein so, dass ich ein sehr erfülltes Leben in dieser Hinsicht hatte.“

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Drew Barrymore: „Ich bin kein Mensch, der Sex braucht“

Die zweifache Mutter hat heute eine andere Einstellung, weil sie an einem anderen Punkt in ihrem Leben ist. „Vielleicht werde ich in naher Zukunft wieder eine romantische Beziehung eingehen … aber es ist einfach nicht meine Priorität. Deshalb bin ich kein Mensch, der Sex braucht und der sich einfach nur auf diesem Level mit Leuten einlässt!“

Barrymore hebt hervor, dass sie andere nicht dafür verurteilt, wenn diese eine andere Einstellung zu Sex haben: „Ich feiere sie, wenn das für sie so funktioniert. Doch seitdem ich alleinerziehende Mama bin, hatte ich noch keine intime Beziehung. Ich wollte abstinent sein, weil ich auch den Verlust der Familie betrauert habe. Ich wollte meinen Töchtern ein Vorbild sein, und ich bin stolz, dass ich mir die Zeit genommen habe.“

Zum Schluss stellt Barrymore noch einmal klar: „Damit es alle wissen: Ich hasse Sex nicht! Ich habe aber endlich die Erkenntnis für mich gewonnen, dass Liebe und Sex einfach nicht dasselbe sind. Es hat mich aus einem bombastischen Partygirl in eine ruhige Frau verwandelt. Ich werde gerade mit Liebe überhäuft. Von meinen Töchtern und auch durch meine Selbstliebe.“