Kathrin Kirste und Günther Jauch in der Show. Foto: TVNOW / Frank Hempel

Freude und Leid liegen oft so nah beieinander – keiner weiß es besser als die Berlinerin Kathrin Kirste. Sie war am Abend im TV zu sehen, als sie auf dem Ratestuhl von Deutschlands bekanntester Quizshow „Wer wird Millionär“ Platz nehmen durfte. Schon vor der Sendung hatte es Gerüchte gegeben, dass ins Lebensgefährte ihr in der Show einen Heiratsantrag machen wollte. Dazu kam es nicht, stattdessen rauschte die Frau nach einer Falschen Antwort in den Geld-Keller…

Eine Frage nach FFP-2-Masken zerstörte ihr Gewinner-Glück

Dramatischer Absturz statt romantischer Gefühle! Eigentlich sollte es in der aktuellen Folge von „Wer wird Millionär“ ganz anders zur Sache gehen. Im Vorfeld der Sendung hatte es Gerüchte gegeben, dass Kandidatin Kathrin Kirste von ihrem Lebensgefährten einen Heiratsantrag bekommen sollte – sollte sie die Chance haben, auf dem Ratestuhl zu sitzen. Gerüchte? Sie hatte sich laut Berichten gegenüber dem Sender dazu positioniert.  „Ich hab ihm auch noch mal ganz klar gesagt, er soll mir auf keinen Fall einen Heiratsantrag in der Sendung machen. Wir haben das nämlich schon mal gesehen und fanden das voll peinlich“, sagte die Kandidatin.

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Also doch kein Antrag – und in der Show passierte der Berlinerin sogar etwas viel, viel schlimmeres. Wacker kämpfte sie sich bis zur 64.000-Euro-Frage. Es wäre ein stattliches Sümmchen für eine Hochzeitsfeier gewesen. Aber: Dann ging es abwärts. Quizmaster Günther Jauch (64) wollte von ihr wissen, für welche Worte das Kürzel „FFP“ bei den FFP-2-Masken steht – für „Filtering …“. Die Antwortmöglichkeiten: A) Face Piece, B) Form Product, C) Front Paper oder D) Flow Protection. Kirste gab zu, keine Ahnung zu haben.

Kathrin Kirste muss zittern - und dann ist das Gewinner-Konto plötzlich (fast) leer. Foto: TVNOW / Frank Hempel

Sie befragt sicherheitshalber den Kandidaten-Joker – und wird bitter im Stich gelassen. Denn 58 Prozent wählen Antwort D! „Das ist das schlechteste Ergebnis, das wir mit Ihnen, wenn Sie geballt auftragen, hatten“, sagte Jauch noch in der Sendung, an die anderen Kandidaten gewandt.

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Was Kathrin Kirste da noch nicht weiß: Die Antwort ist falsch! Hätten Sie es gewusst? Das „FFP“ steht für „Filtering Face Piece“, Antwort A wäre richtig gewesen. Kirste vertraut den anderen Kandidaten, nimmt D – und verliert schlagartig 63.500 Euro, weil sie auf die 500-Euro-Schwelle zurückfällt.

Nach dem Absturz ist die Kandidatin den Tränen nahe

Was für ein herber Verlust! Die Kandidatin ist den Tränen nahe, doch es ist zu spät. „Aufhören wollte ich auf keinen Fall“, sagte sie nach der Show im Interview mit RTL. Zwar habe in der Vergangenheit häufiger eine Zwei-Drittel-Mehrheit falsch gelegen. „Aber ich hatte auch ein starkes Bauchgefühl. Und ich dachte: Wenn du zurückfällst, fällst du vielleicht zurück.“ Sie habe aber auch gern die 64.000 Euro mit nach Hause nehmen wollen. „Danach hätte ich nicht mehr gezockt.“ Die Antwort A – „Face Piece“ – habe ihr einfach nicht professionell genug geklungen für ein medizinisches Produkt.

Auch Jauch konnte den Ärger verstehen. „Dass die Experten mit über 50 Prozent was Falsches sagen, das kann passieren. Aber es gehört zum Risikoprofil der Sendung“, sagte er nach der Show. Glück im Unglück: Kirste brauche das Geld nicht, sie sei auch so glücklich. Und vielleicht klappt’s mit dem Heiratsantrag ja trotzdem…