Ioannis Amanatidis redet bei Die Alm auf Katharina Eisenblut (nicht im Bild) ein. ProSieben

Er hatte sich im Vorfeld schon eine Brücke für diesen Auftritt gebaut: Er sei ja eigentlich ein netter Kerl, hatte Ioannis Amanatidis vor der ersten Folge von „Die Alm“ gesagt. Er habe aber Verständnis dafür, wenn es durch den Schnitt anders rüberkomme. Wie geschnitten wurde, können wir am Ende nicht beurteilen, sicher ist jedoch: Nach gerade einmal 24 Stunden brachte Ioannis bereits eine Frau zum Weinen.

„Die Alm“: Eigentlich wollte sich Ioannis Amanatidis von einer anderen Seite präsentieren

Sein Plan, sich bei „Die Alm“ von einer anderen, weniger toxischen Seite zu präsentieren ist für den ehemaligen Bachelorette-Boy wohl gründlich schief gelaufen. Nur kurze Zeit nachdem er mit der ehemaligen DSDS-Kandidatin Katharina Eisenblut zum Stalldienst eingeteilt wurde, brachte er die auch schon zum Weinen – und die Methode kennen wir ganz gut von der Bachelorette.

Ioannis bombardierte Katharina mit übergriffigen Fragen, ließ sie kaum zu Wort kommen und schien so überzeugt, seine TV-Kollegin schon nach wenigen gemeinsamen Stunden besser zu kennen, als sie sich selbst. Die komplette Selbstüberschätzung gipfelte in dem Satz: „Ich glaube, ich hätte Psychiater werden sollen.“ Den die eigentlich längst überforderte und bereits in Tränen ausgebrochene Katharina geistesgegenwärtig mit „Das glaube ich nicht“ beantwortet.

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Ioannis Amanatidis und Katharina Eisenblut während ihres Stalldienstes bei „Die Alm“. ProSieben

„Die Alm“: Ioannis Verhalten kannten wir bereits von der Bachelorette

Bei Ioannis waren die gleichen respektlose, ja gar toxischen Mechanismen zu beobachten, wie wir sie schon aus der Bachelorette-Staffel kennen. Er unterbricht Katharina immer wieder, dreht ihr immer wieder die Worte im Mund um, bringt sie mehrfach zum Weinen, sagte Sätze wie: „Sie reagiert nicht, wie sie reagieren sollte“.

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Das Ganze geht so weit, dass Katharina darüber nachdenkt, Die Alm zu verlassen, ob sie es am Ende wirklich tut, erfährt der Zuschauer jedoch nicht. Diese Entscheidung dient als Cliffhanger für die zweite Folge, doch vieles in der Vorschau sah danach aus, als würde die DSDS-Kandidatin, die Ioannis schnell als „manipulativ“ entlarvte, nicht zurückkehren. Es wäre eine weise Entscheidung, denn Ioannis‘ Grinsen, schien zu verraten: Sie währe seine Sticheleien wohl niemals losgeworden.