Ulla Kock am Brink moderiert schon die Neuauflage der 100.000-Mark-Show.
Ulla Kock am Brink moderiert schon die Neuauflage der 100.000-Mark-Show. dpa/Stefan Gregorowius/RTL

Seit Jahren schwappt eine regelrechte Retro-Welle durch die Fernsehlandschaft – die TV-Macher entdeckten die Leidenschaft, immer neue Shows zurück auf die Mattscheiben zu bringen, die früher mal gut liefen. Nach „Geh aufs Ganze“, der „100.000 Mark Show“ und „RTL Samstag Nacht“ kehrt nun die nächste längst vergessene Spiel-Sensation zurück: „Die perfekte Minute“!

Das teilt Sat.1 in einer Mitteilung mit. Und es soll kein einmaliges Erlebnis werden: „SAT.1 holt die Gameshow ,Die perfekte Minute‘ 2023 täglich um 19 Uhr zurück ins Programm“, heißt es. „Moderiert wird die Neuauflage der Show, wie schon die ersten drei Staffeln, von Ulla Kock am Brink. Gedreht wird ab Ende Januar. Banijay Productions Germany produziert die neuen Folgen.“

Die Show lief bereits in den Jahren 2010 bis 2012 und 2014 bis 2015

Zugegeben: So ganz „retro“ wie andere Formate ist die Sendung nicht. Denn: Sie lief von 2010 bis 2012 und später noch einmal von 2014 bis 2015. Aber mit Ulla Kock am Brink kehrt zumindest eine Moderatorin zurück, die viele noch von früher kennen: Sie moderierte auch die „100.000 Mark Show“, eine Sendung, die ebenfalls erst 2022 auf die Mattscheiben zurückkehrte.

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Aber: Wissen Sie noch, wie die Show funktioniert? In der Sendung müssen die Kandidaten hauptsächlich in Geschicklichkeitsspielen antreten – diese verwenden ausschließlich Alltagsgegenstände. Für jedes Spiel haben die Teilnehmer genau 60 Sekunden Zeit. „In maximal zehn Runden können die Teams bis zu 25.000 Euro gewinnen.“

„Geh aufs Ganze!“: Der Zonk, Jörg Draeger und Daniel Boschmann (v.l.) kehrten bereits wieder auf die Mattscheiben zurück.
„Geh aufs Ganze!“: Der Zonk, Jörg Draeger und Daniel Boschmann (v.l.) kehrten bereits wieder auf die Mattscheiben zurück. Sat.1/Frank Hempel

Doch es gibt noch einen Kniff: Ähnlich wie in der früher bekannten und beliebten Sendung „Die Stunde der Wahrheit“ kennen die Teilnehmer die Spiele vorher, können daheim also üben, was das Zeug hält!  Und das ist auch bitter nötig,. „Denn auch wenn die Spiele auf den ersten Blick einfach erscheinen, können sie einen durchaus zur Verzweiflung bringen“, kündigt der Sender an.

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Man darf gespannt sein, wie die Zuschauer und Zuschauerinnen die Show annehmen. Immerhin: Die ersten beiden Staffeln fuhren zu Beginn Traumquoten ein. Die Auftaktsendung schauten immerhin 1,35 Millionen Menschen an, danach ging es auf bis zu 2,48 Millionen Zuschauer hoch. Die zweite Folge der zweiten Staffel schaffte sogar mehr als 3 Millionen Zuschauer.