Seit einer gefühlten Ewigkeit haben Konny und Manu Reimann Sohn Jason mit seiner Frau und den Kindern Oli und Kealan (vorn) nicht mehr gesehen. Foto: TVnow

Das macht Manu Reimann richtig traurig: Seit über einem Jahr hat sie Sohn Jason und dessen zwei Kinder Oli und Kealan nicht gesehen. Klar, die Corona-Pandemie hat Reisen eine lange Zeit schwer möglich gemacht. Aber da gibt es noch einen anderen Grund, warum die stolze Oma die Enkel so selten sieht. Und der bricht der 52-Jährigen das Herz.

Lesen Sie auch: Ab 20.15 Uhr im TV und hier zum Nachlesen: „Die Reimanns“: So geht es heute Abend weiter >>

Mittwochabend flimmert wieder „Die Reimanns – ein außergewöhnliches Leben“ über die Fernseher der deutschen Wohnzimmer. Die Auswanderer, die ihrer Heimat vor mehr als 16 Jahren den Rücken gekehrt haben, sind auch deshalb so beliebt, weil sie bei allem Ruhm auf dem Boden geblieben sind. Wie die Nachbarn von nebenan – auf Augenhöhe mit den Zuschauern. Und die lassen sie hautnah miterleben, was in ihrer Familie gerade abgeht. In guten wie in schlechten Zeiten.

Emotional ist es eher eine schlechte Zeit, die vor allem Manu im Moment durchmacht. Während des Corona-Lockdowns waren Reisen aufs amerikanische Festland verboten. Auch Janinas Flüge vom Festland auf die Insel Hawaii, wo Konny und Manu Reimann leben, wurden storniert. Ihre insgesamt drei Enkelkinder vermisst die Oma sehr.

Kurzanschlossen reisen Konny und Manu Reimann zu Sohn Jason

Vor lauter Trauer scrollt Manu durchs Internet. Und plötzlich: Man kann Flüge nach Dallas buchen. Zumindest zu Sohn Jason nach Texas scheinen Konny und Manu wieder reisen zu können. Diese Chance packen sie beim Schopfe.

Ein Bild mit Seltenheitswert: Konny und Manu Reimann mit ihren beiden Kindern und den Enkelkindern. Foto: TVnow

Sofort mit der Lockerung bucht Manu Flüge – und die werden auch nicht auf den letzten Drücker storniert. Nach über einem Jahr sehen die Reimanns die Familie von Jason endlich wieder. Enkel Oli begrüßt die Großeltern stürmisch. Opa Konny Reimann ist begeistert, was die Jungs für eine Entwicklung gemacht haben: „Jetzt kann man ja schon richtig was mit ihnen anfangen. Vielleicht kann ich ihnen irgendwann mal zeigen, wie man arbeitet.“

Lesen Sie auch: „Die Reimanns“: DAS vermissen Konny und Manu wirklich an Deutschland >>

Auch für Oma Manuela ist das Wiedersehen sehr emotional. Gemeinsame Zeit ist rar. Dabei würde sie Jason, Oli und Kealan so gern viel öfter sehen. Aber: „Ich weiß gar nicht, wie wir das öfter planen sollen. Jeder hat sein Leben. Jeder hat seinen Job. Und so eine Reise ist nicht mal eben in ein paar Stunden gemacht“, sagt sie. Um dann noch einmal zu betonen: „Natürlich müssen wir uns öfter sehen. Auch mal an Weihnachten …Dann bricht Manu in Tränen aus, kann nicht mehr weiter sprechen.

Hat Jason Schuld am raren Kontakt zwischen Oma und Enkeln?

Als sie sich einigermaßen gefangen hat, bricht die Enttäuschung aus hier heraus. „Welche Oma möchte nicht ihre Enkelkinder sehen? Ich meine, klar gibt es die, dir gar nicht so weit auseinander wohnen und sich trotzdem nicht öfter sehen als wir die Familie von Jason. Aber wenn man die Möglichkeit hat, sollte man seine Enkelkinder schon öfter mal sehen“, sagt sie.

Auch Konny Reimann wird wehmütig: „Von Texas nach Hawaii, das ist keine Weltreise. Wir sollten uns öfter sehen“, pflichtet er seiner Frau bei. Vermeidet Jason den Kontakt zu seinen Eltern bewusst?

Seine Frau jedenfalls rechtfertig sich. Es kämen einfach viel zu oft spontane Termine auf der Arbeit dazwischen. Da könne man nicht planen. Aha.

Lesen Sie auch:  „Goodbye Deutschland“-Stars Konny & Manu Reimann: So reich sind sie wirklich >>

Man neigt dazu, die Wut von Konny und Manu Reimann zu verstehen. Nicht ohne Grund sagt man: Zeit ist immer eine Frage der Priorität.

Oma Manu Reimann genießt die Zeit mit Enkel Oli sichtlich. Foto: RTLII

Das ganze Drama sehen Sie am Mittwochabend, 20.15 Uhr, auf RTLII.