Irgendwas geht immer schief: Müssen Konny und Manu Reimann den Pool-Bau verschieben? Foto: RTLII

RTLII zeigt die zweite Folge der aktuellen Staffel „Die Reimanns – ein außergewöhnliches Leben“ – und da staut sich bei Manu ordentlich Frust an. Während die Kult-Auswanderer heute Abend wieder über Bildschirme der deutschen Fernseher flimmern, gibt es hier die kompletten beiden Folgen zum Nachlesen.

Bagger da! Aber der Pool-Bau fällt trotzdem ins Wasser

Der Bagger hat es von Deutschland bis zum Grundstück von Konny und Manu Reimann auf Hawaii geschafft – mit deutlich Verzögerung und für mehr als 10.000 Euro mehr als geplant. Sei’s drum. Endlich kann der Handwerker-König damit beginnen, den heißersehnten Pool zwischen den Palmen zu bauen. Vor allem sein „Engel“ Manu freut sich auf die Abkühlung.

Lesen Sie auch: Enthüllung bei „Die Reimanns“: „In meiner Kindheit gab es viel Gewalt. Und Alkohol“ >>

Doch als Konny Reimann das Gelände abgeht, schwant der Auswanderer Böses: „Ich weiß, dass hier mindestens drei Rohre vom Haus lang laufen“, sagt er plötzlich und befürchtet, dass es in dem Boden, in dem er den Pool einlassen will, Fundamente versteckt sind. Das wäre das Aus für den Wellness-Traum.

„Wir haben nur da eine Riesen-Rasenfläche. Das ist die einzige, die wir haben und der Pool kann nur da gebaut werden“, sagt Manu schon sichtlich genervt. Und: „So langsam bin ich echt am Ende meiner Geduld.“

Müssen das Projekt Poolbau erstmal verschieben: die Reimanns. Foto: RTLII

Unterirdische Tunnel verhindern den Pool-Bau

Das Problem: Konny und Manu Reimann wissen, dass der Erbauer des Hauses ein unterirdisches Tunnelsystem angelegt hat. Nur wo das langgeht, wissen sie leider nicht.

Wenn sich Konnys Befürchtungen bewahrheiten, steht das Projekt womöglich ganz auf der Kippe. Beton, Eisen – all das müsste ausgebuddelt werden. „Und das müsste dann ja auch irgendwo hin“, sagt der Bauherr.

Kurzentschlossen machen sich die Reimanns auf in den Teil des Tunnels, der unter ihrem Haus liegt. Bewaffnet mit Taschenlampen und einem Kompass erkunden sie die Unterwelt. Die ist schier endlos weit und führt – mit Blick auf den ersehnten Pool – genau in die falsche Richtung.

Für Konny steht fest: Statt blauem Pool kümmert er sich in nächster Zeit um den blauen Anstrich fürs Haus. Manus Pool muss weiter warten. Projekt verschoben auf unbestimmte Zeit.

Endlich wieder toben mit den Enkeln Oli und Kealan

Gefrustet geht Manu Reimann zurück ins Haus. Und erlebt wenigsten am Computer einen kleinen Lichtblick: Es sind wieder Flüge zum amerikanischen Festland buchbar. Kann sie endlich ihre Kinder und Enkel wieder sehen? Corona hatte den Kontakt zuletzt aufs Videochatten begrenzt. Die Trennung ging Manu sichtlich nah.

Umso schöner ist nun die Vorfreude darauf, die Familie endlich wieder zusehen. Gesagt, gebucht. Zunächst soll es nach Texas zu Sohn Jason mit seiner Frau und den Kindern Oli (5) und Kealan (7) gehen, danach weiter nach Portland zu Janine mit ihrem Mann und Söhnchen Charlie

Lesen Sie auch: „Die Reimanns“: Manu weint um ihre Enkel Oli und Kealan >>

Alles klappt! Die Enkel sind mittlerweile groß geworden, seit über einem Jahr hatten Konny und Manu Reimann die Jungs ihres Sohns nicht gesehen. Bei aller Euphorie – die Stimmung ist getrübt. Nicht ohne Vorwürfe bricht Manu in Tränen aus, als sie sich darüber ärgert, dass sie vor allem Jason und seine Familie viel zu selten sieht. Immer kommt der jungen Familie etwas dazwischen.

Oma Manu Reimann genießt die Zeit mit Enkel Oli. Foto: RTLII

Konny Reimann wird wehmütig: „Von Texas nach Hawaii, das ist keine Weltreise. Wir sollten uns öfter sehen“, pflichtet er seiner Frau bei. Vermeidet Jason den Kontakt zu seinen Eltern bewusst?

Seine Frau Hunter jedenfalls rechtfertig sich. Es kämen einfach viel zu oft spontane Termine auf der Arbeit dazwischen. Da könne man nicht planen. Klingt verdächtig nach Ausrede. Entsprechend emotional ist der Abschied nach nur drei Tagen. Wieder kommen Manu die Tränen. „Wir wissen ja nicht, ob wir nächste Woche wieder kommen, nächsten Monat oder in einem Jahr.“

Ein Schock! Konnys Leuchtturm steht nicht mehr

Bevor es weitergeht zu Tochter Janina und ihrer Familie, machen Konny und Manu Reimann noch einen Abstecher zu dem Ort, an dem sie über zehn Jahre in den USA gewohnt haben: Konny Island II. Hier dann der nächste Schock. Der Ort ist nicht wiederzuerkennen. Konnys Lebenswerk, der selbstgebaute Leuchtturm, steht nicht mehr. Manu könnte heulen.

Bei einem Ausflug zu Konny Island II sind die Reimanns geschockt - der Leuchtturm steht nicht mehr. Foto: RTLII
Wurde von Konny Reimann in liebevoller Handarbeit errichtet: Der Leuchtturm auf Konny Island II. Jetzt wurde er abgerissen. Foto: Instagram

Verhindern Waldbrände das Wiedersehen mit Janina?

Dafür geht es aber weiter zu Janina nach Portland. Und auch die dort wütenden Waldbrände können das Wiedersehen nicht verhindern. In der Nacht vor der Ankunft von Konny und Manu Reimann im Zuhause ihrer Tochter löscht ein gewaltiger Regen einen Großteil der Flammen.

Während Schwiegersohn Coleman extra früher von der Arbeit heimkommt, um den seltenen Besuch zu begrüßen, bewundern die Großeltern, was Enkel Charlie (1) alles gelernt hat in den letzten zehn Monaten seit dem letztem Treffen. Er wächst sogar zweisprachig auf und verzückt seine Oma damit total.

Lesen Sie auch: Konny & Manu Reimann: Überschattet das Trennungs-Drama die Bagger-Sorgen? >>

Opa Konny geht mit Coleman den Garten bewundern – freut sich über Gemüse Marke Eigenanbau in einem selbstgezimmerten Hochbeet. Manu knetet mit Charlie. Ob sie den kleinen Mann je wieder hergeben will? Und Janina? Auch sie möchte ihre Eltern am liebsten nie mehr gehen lassen.

Die drei Generationen gehen gemeinsam Äpfel ernten, kochen und backen. Währen Konny Manus gesunde, zuckerfreie Apfelwaffeln gar nicht mag, ist Colemans Apfel-Wodka-Mix schon mehr nach seinem Geschmack. Der Tüftler kommt ins Schwärmen: „Der macht genauso viel Blödsinn wie wir, deshalb passt der auch so gut zu uns.“ Und auch Janinas Apfelmus schmeckt gut. Den familieninternen Apfel-Wettstreit haben eindeutig Janina und ihr Mann gewonnen, auch wenn Konny Reimann das natürlich anders sieht.

Doch auch die schönste Familienzeit geht mal zu Ende. Am Abend vor der Abreise werden noch Kürbisse geschnitzt, dann ist es für Konny und Manu Zeit zu gehen. Am liebsten würden sie ihren Enkel einfach mitnehmen. Aber das geht natürlich nicht. Bleibt zu hoffen, dass es diesmal nicht wieder ein Abschied für eine so lange Zeit sein wird.

Sind zusammen kreativ: Mutter und Tochter Reimann beim Kürbisschnitzen. Foto: RTLII

+++ Achtung, Spoiler +++ Darum geht es heute Abend +++ 

So sehr hat sich Manu Reimann einen Pool gewünscht. Seit fünf Jahren wartet sie auf ihre kleine Wellness-Oase im heimischen Garten auf Hawaii. Doch irgendwie scheinen höhere Mächte im Spiel zu sein: Das Projekt droht endgültig zu scheitern. Denn nachdem der Bagger aus Deutschland endlich den Weg auf das Grundstück der Reimanns geschafft hat, scheint es jetzt ein Problem mit dem Boden zu geben, in dem der Pool entstehen soll. Kann Konny die Bagger wieder wegfahren?

Und auch das Drama um die Trennung von ihren Enkelkindern geht für Konny und Manu Reimann in die nächste Runde. Seit mehr als einem Jahr haben sie Sohn Jason mit den Jungs Oli und Kealan nicht gesehen, sieben Monate ist es her, dass sie Tochter Janina mit ihrem kleinen Charlie besucht haben. Jetzt gibt es nach Lockerungen der Corona-Maßnahmen endlich wieder Flüge - und diese Chance packt Manu beim Schopfe. Endlich kann sie ihre Lieben wieder in die Arme schließen. Doch es wird wahnsinnig emotional.

Und auch bei der Rückkehr zu „Konny Island II“ erleben die Reimanns eine böse Überraschung.