Giulia Siegel, Ludwig Heer und ihr Geschäftspartner Tobias Kiessling (l.) stellen bei „Die Höhle der Löwen“ ihr Start-Up GreenBill vor TVNow/Bernd Michael-Maurer

Eigentlich ist sie DJane und er Koch mit eigenem Restaurant, doch jetzt gehen Giulia Siegel und ihr Freund Ludwig Heer auch unter die Tech-Unternehmer. Wenn am Montagabend „Die Höhle der Löwen“ im Fernsehen läuft, bitten die beiden um Unterstützung für ihr Unternehmen GreenBill. Ganze 250.000 Euro wollen die beiden. Ob da ein Investor anbeißt?

Giulia Siegel und Ludwig Heer stellen bei „Die Höhle der Löwen“ ihr Start-Up vor

Giulia Siegel und Ludwig Heer haben beide ihre eigenen Karrieren, doch sie waren auch schon mehrfach zusammen im Fernsehen zu sehen. So zogen sie 2017 zusammen ins „Sommerhaus der Stars“ ein und testeten ihre Treue im vergangenen Jahr bei „Temptation Island VIP“. Nun geht es bei den beiden etwas ernsthafter zu, denn sie haben eine Geschäftsidee, mit der sie nicht nur Geld verdienen, sondern auch die Umwelt schützen wollen. Ihr Start-Up GreenBill möchte das Kassenbon-System digitalisieren und so Müll vermeiden.

2019 wurde das Start-Up, das seinen Sitz in Göppingen (Ba-Wü) hat, gegründet, die Entwicklung des Green-Bill-Minicomputers, mit dem Belege einfach digitalisiert werden können, geht noch einige Jahre weiter zurück. Seither ist einiges passiert. Die Corona-Pandemie legte die Gastronomie lahm, weckte im konservativen Deutschland aber durchaus das Interesse an digitalen Lösungen. Der Website von GreenBill ist zu entnehmen, dass mehrere Restaurants, Cafés und Bachshops bereits diesen Service nutzen und mehrere Mitarbeiter an dem Produkt beteiligt sind. Doch Giulia Siegel und Ludwig Heer wollen expandieren und dazu brauchen sie die Investoren aus der „Höhle der Löwen“.

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Diesen Investoren stellen sich Giulia Siegel und Ludwig Heer bei „Die Höhle der Löwen“: Carsten Maschmeyer, Dr. Georg Kofler, Nico Rosberg, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel (v.l.) TVNow/Bernd-Michael Maurer

Giulia Siegel und Ludwig Heer wollen Thermopapierverbrauch senken

„Belege sind nicht nur nervig, sie sind auch hochgiftig. Pro Jahr werden in Deutschland 50.000 Tonnen Belege auf Thermopapier gedruckt“, erklärt Giulia Siegel. Und eben damit wollen sie und ihr Partner Schluss machen. „GreenBill ermöglicht es Einzelhändlern, Gastronomen und Hoteliers, digitale Belege auf einfachste Weise zu erstellen und direkt an den Endkunden zu übertragen“, erläutert Ludwig Heer, der mit seinen Partnern am Montagabend bei der „Höhle der Löwen“ auf die Investoren Carsten Maschmeyer, Dr. Georg Kofler, Nico Rosberg, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel treffen.

Das Konzept GreenBill funktioniert so: Die GreenBill-Box ist mit dem Kassensystem verknüpft. Nach Abschluss des Beleges erscheint dieser innerhalb weniger Sekunden auf einem Tablet. Der Gast kann nach Bestätigung der Rechnung den Beleg einfach per QR-Code scannen, um sich diesen als PDF oder Foto abzuspeichern. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich den Beleg per Email zu senden. Eine App sei dafür nicht notwendig.

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Und was wollen Giulia Siegel und Ludwig Heer von den Löwen? Gar nicht mal so wenig: Für zehn Prozent der Firmenanteile wollen die beiden 250.000 Euro haben. Ob die Investoren hier ein Zukunftsgeschäft wittern oder vom hohen Preis abgeschreckt sind, wird sich am Montagabend (20.15 Uhr, Vox) zeigen. Dann können auch andere Gründer ihre Unternehmer vorstellen. Darunter: Annika Götz und Natalie Steger mit ihrem Badesofa und Andreas Tatzel mit seiner Fleischwurst aus Fisch.