Berlin: Frankreichs Botschafterin Anne-Marie Descôtes (r.) mit der Preisträgerin Saskia Bruysten.
Foto: Christian Schulz

Ein Preis nur für Frauen, und was für einer. Mit dem „Bold Woman Award by Veuve Clicquot“ werden Unternehmerinnen und Gründerinnen „für ihren Mut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet – alles Attribute, die einst Basis für den unternehmerischen Erfolg der Madame Clicquot waren“, so das gleichnamige Champagnerhaus, das den Preis stiftet.

1972 wurde der Award zum ersten Mal in Frankreich verleihen, und so wunderte es niemanden, dass die heiligen Hallen der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes zum Austragungsort der diesjährigen Verleihung wurden. In der Botschaft am Pariser Platz, wo wegen der grassierenden Corona-Angst gestern Abend Küssen und Händeschütteln verpönt war, versammelten sich nicht nur die Jury (Staatsministerin Dorothee Bär erschien erst gegen 20.30 Uhr, rechtzeitig da war Diana Kinnert, Gründerin und CDU-Politikerin), dazu Gäste wie Kirsten Niehuus, Jasmin Tabatabai, Nanna Kuckuck und Natalia Wörner. Mit dabei natürlich auch die Nominierten.

Diana Kinnert (l.) und Masha Sedgwick kommen zu dem "Bold Woman Award by Veuve Clicquot" in die Französische Botschaft. Foto: dpa/Matzka

Das Rennen machten schließlich Saskia Bruysten mit ihrem „Yunus Social Business“-Fonds gegen Armut in der Kategorie „Bold Woman Award“ und Antonia Albert mit ihrer Pflegeberatung „Careship“ in der Kategorie „Bold Future Award“. Bruystens Erfolgs-Philosophie klingt überraschend einfach: „Nichts geht über Effizienz. Auch im Einsatz gegen Hunger, Kriege, Umweltzerstörung.“ Antonia Albert konnte ihre Botschaft leider nicht übermitteln, sie musste vergrippt absagen.