So richtiges Ausgehwetter gibt es auch an diesem Wochenende nicht. Der Himmel ist meist grau und trübe – und unsere Stimmung noch grauer und trüber. Irgednwie herbstlich, Fernsehzeit. Welche Filmhighlights im Fernsehprogram für dieses Wochenende versteckt sind, verraten wir hier.
Und wer kennt sie nicht: die Sonntagsdepression. Wenn alles auf einmal kommt, passt dazu am besten ein alter Schwarzweiß-Streifen. Wenn Sie noch nicht die heilende Wirkung eines Bildschirms in Graustufen und den engelhaften Stimmen längst verstorbener Menschen kennen, dann können Sie sich an diesem Wochenende bekehren lassen.
Am Sonntag läuft um 16.45 Uhr auf 3sat „Sabrina“ mit Audrey Hepburn und Humphrey Bogart. Während Hepburn den Ewig-Grummel Bogart aus seinem seelischen Winterschlaf aufweckt, können auch wir nicht umhin, das Leben ein bisschen durch die rosarote Brille zu sehen. „La vie en rose“, wie es der Film so schön beschreibt.

TV-Tipp: Meryl Streep geht ans Herz
Sonntagabend geht das herzerwärmende Programm übrigens gleich weiter, um 20.15 Uhr auf ARTE. „Florence Foster Jenkins“ mit Meryl Streep und Hugh Grant erzählt die wahre Geschichte einer reichen Musikliebhaberin, die selbst aber leider so überhaupt kein musikalisches Talent besitzt. Das lässt uns anfangs über sie lachen, dann fremdschämen, und schließlich ein Tränchen darüber verdrücken, wie sehr Musik und Leidenschaft und die Leidenschaft für Musik doch ein Leben prägen können, egal, wer man ist und wieso.
Ganz klassisch herzerwärmend ist am Samstag um 20.15 Uhr auf RTL2 „Wenn Liebe so einfach wäre“ – übrigens ebenfalls mit Meryl Streep. Die romantische Komödie von Nancy Meyers ist ein wunderschöner Klassiker mit Schmacht-Potential, bei dem es ausnahmsweise mal nicht um Menschen geht, die um die 30 sind.


