Ioannis Amanatidis wurde durch die Bachelorette bekannt und ist nun beim Pro7-Format „Die Alm“ dabei. ProSieben/Benjamin Kis

Bei der Bachelorette zeigte sich Ioannis Amanatidis von seiner schlimmsten Seite, dennoch bekommt der Reality-TV-Darsteller nun eine zweite Chance im Reality-TV. Wenn nächste Woche auf Pro7 die dritte Staffel von „Die Alm“ losgeht, ist auch der Macho dabei. Doch der behauptet jetzt: Er sei bei dem RTL-Kuppelformat falsch dargestellt worden. Schuld sei der Schnitt.

Die Alm-Ioannis fühlte sich bei der „Bachelorette“ falsch dargestellt

Es ist eine Ausrede, wie wir sie im Trash-TV schon von vielen Kandidaten gehört haben. Sie gehen in eine Sendung, benehmen sich unfreundlich, beleidigend, toxisch oder treten als Mobber auf und schieben am Ende alles auf den Schnitt. So haben es Andrej Mangold, Annemarie Eilfeld und Co. im „Sommerhaus der Stars“ gemacht und so scheint nun auch Ioannis Amanatidis seine TV-Karriere neu starten zu wollen. 

„Ich bin definitiv kein Macho. Das war das, was mich immer gestört hat. Was man bei der Bachelorette zu sehen bekommen hat, war dieses Aufdringliche, dieses Toxische und Manipulative“, gibt Ioannis nun im Gespräch mit Promiflash zu. Doch das sei er natürlich nicht.

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Und deshalb hofft er nun, dass er in „Die Alm“ besser dargestellt werde. „Ich hoffe, dass das gezeigt wird, was bei der Bachelorette nicht von mir gezeigt wurde. Ich bin die gleiche Person und habe mich nicht geändert.“ Und dann kommt die übliche Ausrede: Er habe Verständnis dafür, wenn er durch den Schnitt anders rüberkomme. Doch das ist pure Ablenkung.

Ioannis' Schnitt-Ausrede ist weit hergeholt, aber beliebt

Denn selbstverständlich kann man als TV-Sender im Schnitt einige Dynamiken ändern, Geschichten einen gewissen Dreh geben. Doch Dinge, die Ioannis vor allem bei seinem letzten Date mit Bachelorette Melissa (aber auch schon davor) gesagt und getan hat, sind eben toxisch und manipulativ - völlig egal wie der Kontext gewesen sein mag. Melissas Reaktionen deuten allerdings nicht darauf hin, als wäre hier viel aus dem Kontext gerissen worden.

Ioannis Amanatidis als Kandidat bei Bachelorette Melissa. TVNow

Sätze wie „Du brauchst gar nicht reden, ich weiß schon, was du sagen willst“ oder seine legendäre Berichtigung, als Melissa ihm sagte, er wolle „zu schnell zu viel“, und er ihr versuchte einzureden, dass sie „zu schnell, zu schön“ meinen würde, zeugen genauso von einem toxischen Verhalten, wie das immer wiederkehrende Drängen zu einem Kuss.

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Bei derartigen Bildern ist es auch völlig egal, was uns RTL vorenthalten hat, denn die Szenen sprechen für sich und zeigen toxisches Verhalten. Es wäre gut, wenn Ioannis daraus gelernt hat, sich vielleicht selbst für dieses Verhalten schämt und uns nun einen neuen Menschen zeigt. Doch er soll uns nicht verkaufen, dass es allein der Schnitt war, der ihn bei der Bachelorette als toxischen Macho dargestellt hat. Das hat Ioannis ganz alleine geschafft.