Schauspielerin Katerina Jacob vor der Chemotherapie. IMAGO / Lumma Foto

Die Chemo kann sie nicht unterkriegen! Die „Der Bulle von Tölz“-Schauspielerin Katerina Jacob meldet sich auf Instagram bei ihren Fans und beeindruckt mit der Willensstärke, mit der sie die Therapie übersteht. Viele ihrer Follower hatten bereits über ihren Gesundheitsstatus diskutiert, nun macht die 64-Jährige es offiziell, sie hat nämlich keinen Krebs.

Das Gute im Schlechten

„Es gibt ja nichts schlechtes wo nicht was gutes dabei ist“, sagt sie und erklärt, dass sie zwar nicht an der tödlichen Krankheit leidet aber dennoch mehrere Knoten in ihrer Brust gefunden wurden. Die Knoten konnten erfolgreich entfernt werden, zwei davon waren „sehr groß“. Die Ursache für die Knoten ist zwar kein Brustkrebs, jedoch leidet sie an einer seltenen Zellteilung.

Die durch die Zellteilung entstehenden Knoten sind zwar nicht bösartig, allerdings berichtet sie, dass ihr Bruder an der selben Erkrankung litt. Dieser hatte Leberkrebs und als der entdeckt wurde ist er bereits so stark metastasiert, dass er keine Chance hatte. Vorsichtshalber durchläuft die Schauspielerin deshalb die Therapie, um dasselbe Ergebnis zu vermeiden.

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Lachen ist die beste Medizin

Doch sie nimmt das Ganze mit viel Humor. In dem Post sagt sie unter anderem „Was viele vermutet haben, ist leider eingetroffen. Ich lass mich nicht unterkriegen aber ihr könnt gerne wieder über meine Haare diskutieren.“ Sie will mit ihrer Einstellung anderen Frauen Mut machen und sie dazu anregen, zur Vorsorge zu gehen. Ohne diese Vorsorge hätte sie die Diagnose nämlich wohl nicht rechtzeitig erfahren.

Ihr Vorbild dabei ist Moderatorin Sonya Kraus, die allerdings tatsächlich an Brustkrebs leidet. „Mit welcher Fröhlichkeit sie da durch geht, das ist unglaublich“, erklärt Jacob. Und mit derselben Fröhlichkeit will auch sie selbst die Sache angehen, und sieht das positive an der Chemo: „Ich habe eine Haut gekriegt, die ist sensationell. Meine Nebenhöhlen sind komplett frei. Mega“.

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Nun muss sie nur die Therapie noch sechs Monate durchstehen, danach ist sie wieder kerngesund. Und freut sich schon wieder für die Filmreihe „Anna und ihr Untermieter“ vor der Kamera zu stehen.