Veronika Fischer gehört zu den großen Musik-Stars des Ostens. imago images/POP-EYE

Sie gehört zu den großen Ost-Stars der Unterhaltungsmusik, wurde mit Songs wie „Auf der Wiese haben wir gelegen“, „Klavier im Fluss“ und „Sommernachtsball“ zur Legende. Jetzt feierte „die Fischer“ ihren 70. Geburtstag – und auch wenn die Feier nicht so groß ausfallen konnte wie geplant, blickte sie im Interview mit der SUPERillu auf ihre Karriere zurück. Die Sängerin verriet, wie sie es schafft, so fit und gesund zu bleiben – und beichtete ein Alkohol-Erlebnis der besonderen Art …

Wie hält sich DDR-Star Veronika Fischer so fit und gesund?

Denn: Zum 70. Geburtstag will die Illustrierte von der beliebten Sängerin wissen, wie sie sich fit und gesund hält. „Zum einen habe ich scheinbar einen genetischen Vorteil, das war schon bei meinen Eltern so, und das sieht man auch bei meinen Schwestern: Wir sind alle relativ faltenfrei im Alter“, sagt Fischer darauf. Doch sie achte auch auf verschiedene Dinge.

Etwa darauf: „Ich habe zum Beispiel nie viel Alkohol getrunken“, verrät sie. „Auch, weil ich nicht angetrunken auf die Bühne gehen wollte. Das ist mir einmal passiert: Ich habe die Hälfte der Texte vergessen – ein Schock!“ Generell gelte: Es sei alles möglich, aber immer nur in Maßen. „Man muss Maß halten, die goldene Mitte finden.“

Sängerin Veronika Fischer bei Studioaufnahmen mit ihrem Keyboarder Franz Bartzsch im Jahr 1974. Imago

Zudem achte sie, um gesund zu bleiben, auf ihre Ernährung. „Seit Januar habe ich zum Beispiel auf die 16/8-Methode umgestellt: 16 Stunden nichts essen, und in den restlichen acht zwei Mahlzeiten am Tag. Das funktioniert!“

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Und das ist nicht alles. „Und natürlich muss man sich auch bewegen: Wir sind begeisterte Spaziergänger, vor allem im Wald, in der Natur. Im Urlaub waren wir in Thüringen wandern. Das liebe ich sehr!“

In den Musik-Ruhestand will Veronika Fischer noch nicht gehen

In den Musik-Ruhestand will die Fischer übrigens noch nicht gehen, verrät sie. Zwar habe sie sich darüber schon Gedanken gemacht. „Aber da haben mir Corona und die staatlichen Beschränkungen einen Strich durch die Rechnung gemacht: Die Konzerte, die ich noch nicht absolviert habe, möchte ich natürlich auf jeden Fall spielen! Und da werde ich nicht gefragt, ob das erst mit 72 oder 73 passiert …“

Fans können also aufatmen. Trotzdem gilt: Im Alter muss etwas mehr Ruhe in den Alltag. „So viel wie früher möchte ich nicht mehr machen. Aber punktuell werde ich sicher weiter auftreten. Dort, wo ich das Gefühl habe, es bedeutet den Menschen etwas.“