Für 2020 hatte David Garrett eine Welttournee geplant, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Seinen Ruf als Frauenschwarm empfindet Geigenvirtuose David Garrett (40) als Fluch und Segen zugleich. Es sei natürlich ein Kompliment - aber glücklicherweise habe er einen Beruf erlernt, bei dem die Arbeit im Vordergrund stehe, sagte der Musiker und Paganini-Darsteller („Der Teufelgeiger“) in einem Interview der „Playboy“-Januar-Ausgabe. „Das Instrument erfordert jeden Tag viel Disziplin. Da ist es fast unmöglich, die Bodenhaftung zu verlieren.“

Eitelkeit ist nach Ansicht des Stargeigers keine ausschließlich weibliche Eigenschaft. „Ich glaube, Männern ist ihr Aussehen genauso wichtig wie Frauen. Wir geben es nur nicht so gerne zu.“ Er selbst sehe sich nicht als „übereitel“ und laufe gerne auch mal im Jogginganzug herum.

Für 2020 hatte Garrett eine Welttournee geplant, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Nun plant er für das übernächste Jahr eine Rundreise durch große Hallen und Arenen. Die „Alive“-Tour» soll am 6. Januar 2022 in Schwerin starten, danach sollen neun weitere Konzerte mit einer Mischung aus Klassik und Pop folgen, unter anderem in Köln, Stuttgart, München, Leipzig, Hamburg und Zürich.