2023 wird ein Jahr der Kino-Blockbuster und Fortsetzungen. „Dune“ kriegt einen zweiten Teil – und auch die Filme „Transformers“, „Guardians of the Galaxy“ oder „Mission: Impossible“ gehen weiter. Auf den Leinwänden werden wir unter anderem Tom Cruise, Til Schweiger, Cate Blanchett, Margot Robbie, Zendaya und Timothée Chalamet sehen.

In Deutschland können sich Kinofans auf „Manta Manta – Zwoter Teil“ mit Til Schweiger freuen. Und im Autorenfilm erwarten uns starke Stoffe wie „Tár“ mit Cate Blanchett, „The Banshees of Inisherin“ mit Colin Farrell oder „Oppenheimer“ von Christopher Nolan.

Fortsetzungen: „Mission: Impossible“, Marvel und Co.

Die Liste der Blockbuster-Fortsetzungen 2023 ist lang. In „Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins“ schlüpft Tom Cruise abermals in die Rolle des Superagenten Ethan Hunt (Kinostart ist im Juli). Der Verleih Paramount Pictures verspricht „außergewöhnliche Schauplätze, imposante Hightech-Gadgets, Spannung bis zum Äußersten“ sowie legendäre Stunts, die Cruise wie immer auch hier selbst ausführen soll.

Außerdem wäre da die fast schon obligatorische Fortsetzung von „Fast & Furious“ mit Vin Diesel – im Mai 2023 erwartet Kinozuschauer Teil 10. Wohl im November kommt der siebte „Transformers“-Film („Aufstieg der Bestien“) in die Kinosäle. Ein neuer computeranimierter „Spider-Man“ ist ebenfalls geplant. Sony hat den Start von „Across the Spider-Verse“ in den USA für Juni 2023 angekündigt.

Auch das Marvel-Franchise wird Fortsetzungen zeigen. Dazu gehört der dritte „Guardians of the Galaxy“ mit Chris Pratt (Start voraussichtlich im Mai) und „The Marvels“ mit Brie Larson.

„ Manta Manta – Zwoter Teil“ und weitere deutsche Highlights

Lange mussten Manta-Fans warten, aber jetzt steht die Fortsetzung des Kultfilms mit Til Schweiger in der Rolle des Bertie bevor. In „Manta Manta – Zwoter Teil“ hat Bertie seine Rennfahrerkarriere lange aufgegeben und betreibt eine Autowerkstatt und eine Kart-Bahn. Doch dann bekommt er Geldprobleme und entschließt sich, doch noch mal eine Wettfahrt zu machen. Denn das große 90er-Jahre-Rennen auf dem Bilster Berg steht an, das Berties finanzielle Probleme auf einen Schlag lösen könnte. Er hat einen Monat Zeit, um aus seinem Opel ein Geschoss aus alten Manta-Tagen zu machen. Neben Schweiger sind in dem Film, der am 30. März in die Kinos kommt, auch Tina Ruland als Uschi und Michael Kessler als Berties bester Freund Klausi wieder dabei.

Einen erfolglosen Autoverkäufer gibt es außerdem in „Caveman“ mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle. Die Verfilmung eines Theaterstücks über das Verhältnis von Männern und Frauen kommt im Januar in die Kinos. Es geht um den Autoverkäufer Bobby, der eine Karriere als Comedian starten will. Wenige Minuten vor seinem Auftritt im lokalen Comedyclub verlässt ihn seine Frau. Deswegen ändert Bobby spontan sein Programm und referiert auf der Bühne über seine gescheitere Beziehung und allgemein Frauen und Männer. Am Ende soll das Publikum sein Urteil über Bobby fällen.

Ein Highlight könnte im März auch die Verfilmung des Buches von Felix Lobrecht „Sonne und Beton“ unter der Regie von David Wnendt („Er ist wieder da“, „Feuchtgebiete“) werden.

Disneys „Arielle“ mit Halle Bailey kommt heraus

Im Mai bringt Disney die Neuverfilmung des Klassikers „Arielle“ in die Kinos. Die Rolle der Meerjungfrau ist mit der schwarzen Schauspielerin Halle Bailey besetzt, was für Diskussionen im Netz sorgte. Ein veröffentlichter Trailer löste einen schlimmen Shitstorm voller rassistischer Beleidigungen aus. Die Hauptdarstellerin betonte daraufhin, wie ermutigend der Trailer auf viele Menschen wirkte. Tatsächlich gingen auch Videos von begeisterten Kindern viral, die nicht glauben konnten, dass ihre Disney-Heldin schwarz ist.

„Babylon“ über das frühe Hollywood mit Margot Robbie und Brad Pitt

Ein ausschweifend epischer Film erwartet uns im Januar mit „Babylon – Rausch der Ekstase“. Regisseur Damien Chazelle („La La Land“) erzählt darin von der goldenen Ära Hollywoods in den 1920er-Jahren, in der Tonfilme den Stummfilm ablösten. Der Film dauert gut drei Stunden und bietet mit Margot Robbie, Brad Pitt und Tobey Maguire ein Staraufgebot. „Babylon“ ist für fünf Golden Globes nominiert und dürfte auch Oscar-Chancen haben.

Timothée Chalamet und Zendaya im zweiten Teil von „Dune“

Timothée Chalamet und Zendaya bei der Premiere des Films „Dune“ im Odeon Leicester Square. (Archivbild)
Timothée Chalamet und Zendaya bei der Premiere des Films „Dune“ im Odeon Leicester Square. (Archivbild) dpa/Ian West/PA Wire

Wegen des großen Erfolgs von „Dune“ mit Timothée Chalamet erwartet uns 2023 der zweite Teil des Science-Fiction-Films. Unter der Regie von Denis Villeneuve soll es in dem Blockbuster, der wohl im Herbst startet, stärker um Zendayas Rolle Chani gehen, die Mitglied des Nomadenvolks der Fremen ist. Die Dreharbeiten der Romanadaption sind inzwischen abgeschlossen. Wer die Vorlage „Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert kennt, weiß schon, wie es weitergeht. Der erste Teil von „Dune“ spielte 2021 trotz Pandemie an den Kinokassen ein sehr gutes Ergebnis ein – außerdem gewann das Sci-Fi-Epos sechs Oscars.

Greta Gerwig verfilmt „Barbie“ mit Margot Robbie und Ryan Gosling

In „Barbie“ werden Margot Robbie und Ryan Gosling zu den berühmten Puppen. Viel ist zu der Komödie, die im Sommer in die Kinos kommen soll, noch nicht bekannt. Grelle Set-Bilder und der erste ironische Trailer im Stil von „2001: Odyssee im Weltraum“ sprechen definitiv für eine Komödie. Dass die Regisseurin Greta Gerwig („Ladybird“) dafür verantwortlich ist, lässt auf ein cleveres Werk hoffen.

Colin Farrell und Brendan Gleeson als Dreamteam in „The Banshees of Inisherin“

Brendan Gleeson (l.) als Colm Doherty und Colin Farrell als Padraic Suilleabhain in einer Szene des Films „The Banshees Of Inisherin“.
Brendan Gleeson (l.) als Colm Doherty und Colin Farrell als Padraic Suilleabhain in einer Szene des Films „The Banshees Of Inisherin“. dpa/20th Century Studios

Viel Lob und Festivalpreise hat „The Banshees of Inisherin“, der zweite Film von Regisseur Martin McDonagh mit Colin Farrell und Brendan Gleeson, bereits vor seinem Kinostart eingeheimst. Die im ländlichen Irland spielende schwarze Komödie über eine geplatzte Männerfreundschaft ist für acht Golden Globes nominiert. McDonaghs Talent für gute Dialoge und eigentümliche Charaktere kommt darin wieder zum Tragen. Der Film kommt am 5. Januar in deutsche Kinos. Farrell und Gleeson standen für McDonagh zuletzt mit „Brügge sehen … und sterben?“ vor der Kamera.

Cate Blanchett als eisige Chefdirigentin in „ Tár“

Cate Blanchett auf dem roten Teppich bei der Premiere des Films „Tár“. 
Cate Blanchett auf dem roten Teppich bei der Premiere des Films „Tár“.  dpa/Cinzia Camela/LPS via ZUMA Press Wire

Cate Blanchett brilliert in „Tár“ in der Rolle als (fiktive) erste Chefdirigentin eines großen deutschen Orchesters. Das Leben der eisigen und erfolgreichen Dirigentin Lydia gerät wegen Missbrauchsvorwürfen aus dem Ruder. Das Drama, in dem Nina Hoss eine Nebenrolle spielt, kommt im Februar in die Kinos.

Christopher Nolan erzählt in „Oppenheimer“ von der Atombombe

Ein anspruchsvoller Thriller, der auf wahren Begebenheiten beruht, erwartet uns mit dem neuen Film von Christopher Nolan ab Juli. „Oppenheimer“ erzählt von der Entwicklung der Atombombe im Zweiten Weltkrieg und der Rolle des Physikers Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) dabei. Emily Blunt spielt Oppenheimers Ehefrau, auch Robert Downey Jr., Florence Pugh und Matt Damon sind dabei.